Man freut sich über Klingenbach. Martin Plattensteiner über die Titelfrage in der 2. Liga Nord.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 08. August 2018 (02:05)

Das Szenario der alten Saison hat sich nachhaltig in die Grundfesten der 2. Liga-Klubs eingefräst und vielen Funktionären graue Haare sprießen lassen. Rückblick: In der Rückrunde ging es kurios zu – Leithaprodersdorf stieg schließlich auf, hatte dieses Ziel aber nicht als Muss ausgegeben. All die anderen, wie etwa, Herbstmeister Deutsch Jahrndorf oder Zwischenzeit-Tabellenführer UFC Pama, wollten alles, nur nicht aufsteigen.

Da kommt vielen Vereinen der Burgenlandliga-Abstieg von Klingenbach gelegen. „Jetzt haben wir wenigstens einen, der wieder rauf will“, so die Meinung von Kittsee bis Pamhagen und von Wallern bis Winden. Doch ist Klingenbach wirklich so stark, um postwendend wieder aufsteigen zu können? Trainer-Obmann und ASK-Tausendsassa Hans Dihanich verfügt über so viel Erfahrung wie kaum ein anderer, hat seine „Klingenbäcker“ schon oft aus brenzligen Situationen herausgeholt.

„Vorne mitspielen“, hat Dihanich ausgegeben, das Wort Meister nimmt er bewusst nicht in den Mund. Es wird spannend, wie es der Traditionsklub schafft, sich auf die neue Situation in der neuen Liga einzustellen. Leitha benötigte im Vorjahr vier Runden und vier Niederlagen. Vielleicht schaffen es die ASKler ja flotter. Klasse hat der Kader auf jeden Fall. Doch auf die leichte Schulter darf das 2. Liga-Gastspiel keiner nehmen.