Neuer Teamgeist mit alter Qualität. Über den Erfolgslauf des ASV Siegendorf zum Start der noch sehr jungen Spielzeit.

Von Philipp Frank. Erstellt am 04. August 2021 (16:08)

Der ASV Siegendorf zeigte schon in der ersten Pflichtspiel-Woche, dass auch heuer wieder mit der Mannschaft von Trainer Josef Kühbauer zu rechnen sein wird. Binnen einer Woche wurden drei Siege gefeiert mit einem Torverhältnis von 17:1: Im BFV-Cup wurde der SC Eisenstadt (2. Klasse Nord) mit 9:0 vom Platz gefegt, im ÖFB-Cup siegte man gegen St. Jakob/Rosental (Landesliga Kärnten) klar mit 5:0 und zum Saisonstart in der Burgenlandliga feierten Kapitän Alois Höller und Co. ein 3:1 über Markt Allhau. Dieser Auftakt ist ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz.

Zum Vergleich: Im Vorjahr schied man im BFV-Cup in Runde eins beim SCF Rust (1. Klasse Nord) aus, im ÖFB-Cup war gegen den LASK (0:3) gleich Endstation. Der Meisterschaftsstart wurde gegen Horitschon wegen Covid-Fällen abgesagt, in Runde zwei unterlag man Deutschkreutz mit 1:2. Auch personell tat sich beim ASV einiges, wurde die Mannschaft klar verjüngt und auch Wert auf mehr Homogenität denn auf individuelle Klasse gelegt. Die sind fürs Gefüge ein Gewinn, so viel steht schon fest. Das könnte auch der Schlüssel zum so lang ersehnten Aufstieg in die Regionalliga Ost werden, denn nebst des neu eingezogenen Teamgeistes, besitzt man auch weiterhin viel Klasse. Kommt nicht wieder Corona in die Quere, führt der Titel nur über die „neuen“ Siegendorfer.