Neuer Verein – neue Chance. Didi Heger über den Wechsel von Christoph Mandl zum ASK Klingenbach.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 20. Dezember 2017 (02:43)

Christoph Mandl ist nach der Zwangspause, die seine Beurlaubung in Horitschon nach sich zog, also wieder in die BVZ Burgenlandliga zurückgekehrt. Die Ausgangssituation beim Vorjahresvierten ist keine einfache.

Der ASK Klingenbach befindet sich wie Mandls Ex-Klub Horitschon im Abstiegskampf der höchsten Liga des Landes. Einen Unterschied gibt es beim allerdings schon. Beim ASK Horitschon war man im Sommer aufgrund der souveränen Saisonen davor auf den Kampf um den Klassenerhalt nicht eingestellt. Auch Mandl musste sich diese Tatsache erst nach und nach eingestehen.

Beim ASK Klingenbach ist die Sache nach einem Herbst mit nur zwölf Zählern glasklar. Der stolze Nordklub, der auf eine Vergangenheit in der 2. Division zurückblicken kann, wird Runde für Runde um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Eine einfache und schwierige Aufgabe zugleich. Einfach, weil das Ziel so klar ist. Mandl trat nicht an, um den ASK Klingenbach zu entwickeln, sondern um die nötigen Punkte zu sammeln.

Schwierig, weil man sich in Klingenbach, nicht zuletzt auch aufgrund der Historie, in der BVZ Burgenlandliga für höhere Aufgaben als den Abstiegskampf qualifiziert fühlt. Dies war übrigens auch in Horitschon so. Also gilt für Mandl: neuer Verein, neue Chance.