Parndorf

Erstellt am 14. März 2018, 02:45

von Martin Ivansich

Neues System, mehr Chancen. Martin Ivansich über die Offensiv-Umstellung des SC/ESV Parndorf.

Die Ostliga-Hinrunde der Parndorfer war nicht unbedingt ein Hingucker, vor allem was das Offensivspiel betrifft. Selten hatten die Nordburgenländer vor der Rückrunde weniger Treffer zu Buche stehen, als diesmal. Das Trainerduo Paul Hafner und Norbert Pammer nutzte die Vorbereitung auf das Frühjahr, um am System zu feilen. Statt Solo-Spitze agiert Parndorf wieder mit zwei Angreifern.

Statt 4-2-3-1 heißt das System nun 4-4-2. Schon in der Vorbereitung machte sich das bemerkbar. Parndorf erzielte in acht Testspielen 33 Treffer. Und auch im ersten Meisterschaftsmatch nach der Winterpause spielte der SC/ESV gefälligen Offensiv-Fußball. Gerhard Karner, Emir Dilic und Co. erspielten sich beim 2:2 in Bruck mehrere gute Chancen und nutzten letztendlich zwei davon, übrigens beide Male Marke sehenswert. Zwar trübte der späte Ausgleichstreffer der Brucker das Parndorfer Gemüt, dennoch war Coach Hafner mit der Leistung seiner Truppe großteils zufrieden.

Fast wichtiger als das Ergebnis war aber vor allem die Erkenntnis, dass der Regionalliga-Stammgast in der Lage ist, sich zahlreiche Chancen herauszuspielen und offensiv einfach mehr Akzente zu setzen als zuletzt. Die Kreativität, die im Herbst nicht immer vorhanden war, scheint wieder zurück zu sein. Gut so. Kreatives Spiel war schließlich schon immer auch ein Parndorfer Anspruch.