Rettendes Ufer vs. Schiffbruch

Philipp Frank über Klingenbachs Negativlauf in der BVZ Burgenlandliga.

Philipp Frank
Philipp Frank Erstellt am 03. Mai 2018 | 01:36
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Langsam, aber sicher, wird die Luft im Tabellenkeller der BVZ Burgenlandliga sehr dünn – und der ASK Klingenbach als Tabellenvorletzter (17 Punkte) mischt dieses Mal ordentlich mit. Das rettende Ufer rückt immer weiter in die Ferne. Deutschkreutz (23 Punkte), Kohfidisch (22), Horitschon (21) und Parndorf II (18) sind allesamt auf Schlagdistanz. Bei noch sieben ausstehenden Runden ist freilich noch alles möglich, um doch nicht auf einem der beiden Abstiegsplätze zu landen. Doch nun gehört ein Erfolgslauf her, sonst führt der Weg des ASK Klingenbach nach jahrzehntelanger BVZ Burgenlandliga-Präsenz in die 2. Liga Nord.

Zu viele Leistungsträger laufen ihrer Form seit Wochen hinterher, auch die Neuzugänge konnten bislang noch nicht so ganz überzeugen. Trainer Christoph Mandl muss mit seiner Mannschaft endlich die Kurve kratzen und einmal zwei Spiele hintereinander erfolgreich absolvieren. Nur dann könnte sich ein Lauf entwickeln – und den hätte man in der Grenzgemeinde bitter nötig, will man auch in der kommenden Saison in der höchsten Liga des Landes spielen.

Ein Vorteil: Die direkten Gegner kommen alle noch. Diese Matches gilt es zu gewinnen, dann ist das rettende Ufer wieder in Reichweite. Ein Nachteil: Der Druck wird jetzt sicher nicht kleiner, denn eines ist gewiss: Ohne diese Erfolge droht definitiv Schiffbruch.