Ruhe vor dem Transfer-Sturm?. Martin Plattensteiner über die aktuelle Flaute in der Übertrittsperiode der 2. Liga.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 30. Januar 2019 (02:12)

Die großen Transfer-Sensationen fallen bislang unter die Kategorie „Raritäten“. Obwohl sich kein Verein ruhig zurücklehnen kann (sowohl in der Aufstiegs- als auch Abstiegsfrage), wird bislang auf Hauruck-Aktionen verzichtet. Mancherorts wurde punktuell aufgerüstet, ergänzt oder ausgetauscht. Es liegt auf der Hand, dass man in der Winterpause eher schwerer gute, brauchbare und hilfreiche Kicker bekommen kann als im Sommer. Denn, wer wechselt schon im Winter, wenn beim aktuellen Klub alles paletti ist?

Spieler, die man zurzeit bekommen kann, sind oft unzufrieden (oder der Verein ist es mit ihnen), waren verletzt oder vereinslos (sind also nicht fit) oder gelten von Haus aus als schwierige Charaktere.

Viele Funktionäre und Trainer halten aus diesen Gründen da schon einmal Abstand von einem Harakiri-Transfer, der zudem auch das Vereinsbudget belasten könnte. Getreu dem Motto, dass man im Verein keine Unruhe haben möchte.

Auf Umbrüche wurde also bislang verzichtet. Illmitz, SK Pama oder Kittsee verpflichteten neue Torhüter. Apetlon, Andau, Winden oder Klingenbach tauschten Legionäre aus. Die Transferzeit dauert noch bis kommenden Mittwoch. Handelt es sich um die berühmte Ruhe vor dem Sturm oder erleben wir heuer eine Transferflaute? Es riecht nach Letzterem.