Transfer-Posse hat ein Ende. Thomas Steiger über die Wechselgeschichten beim 1. Klasse Nord-Klub SCF Rust.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 31. Januar 2018 (02:30)

Manche Mühlen im Fußball-Unterhaus mahlen langsam in Sachen Übertritte – auch in dieser Transferperiode konnte man sich wieder davon überzeugen. Diesmal hieß es für den SCF Rust „Bitte warten“, bis man auch endlich die gewünschten Spieler in die Storchenstadt gelotst bekam.

Man war sich mit dem SC Zillingtal schon über die Spieler Christopher Hahnenkamp und Marcel Unterlerchner einig, doch die mündliche Übereinkunft wurde am Papier dann doch noch zur berühmten Hängepartie und zog sich in den letzten Wochen wie ein endloses Schachspiel (unnötig) in die Länge. Konkret ließen die Freigaben der Klubs auf sich warten, manch Spieler machte anscheinend auch kein konkretes Bekenntnis zu seiner Zukunft. So konnten die Ruster erst diese Woche alle Transfers fixieren.

Es bleibt also Raum für Spekulationen, warum sich die Abwicklung der Transfers so zäh gestaltete. Nach Meinungen aller Parteien will sich jedoch keiner den „Schwarzen Peter“ zuschieben lassen oder ihn sich gar selbst anheften. Die „Schuldfrage“ bleibt also offen, zugleich aber auch obsolet – vor allem in Rust wird man jetzt froh sein, dass es mit den Spielerverpflichtungen nun doch geklappt hat und die neuen Kicker zeigen können, dass sich das Warten auf sie gelohnt hat. Trotzdem: Transfer-Possen dieser Art sind müßig – für alle Beteiligten.