Vieles läuft nach der Papierform. Über den Saisonstart in der 2. Klasse Mitte.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 26. August 2021 (01:07)

Zugegeben: Mit dem 0:0 des UFC Mannersdorf gegen den haushoch favorisierten MSV 2020 gab es am vergangenen Wochenende die erste echte Überraschung der Saison, doch im Großen und Ganzen sieht die Tabelle der 2. Klasse Mitte bereits nach vier Runden in etwa so aus, wie Klasseninsider nach dem Ende des Grunddurchgangs vorausgesagt hatten. Mit Mattersburg, Antau, Sieggraben, Raiding und Unterpullendorf haben sich fünf der meistfavorisierten Klubs für das Obere Play-Off in Stellung gebracht, um das Zwischenziel zu erreichen. Einzig der ASK Hirm als Sechster der „oberen Hälfte“ wurde dort nicht erwartet. Anstelle der Hirmer hatte man nach der Vorbereitung eher den SC Dörfl auf der Rechnung. Die Last-Minute-Einkäufe der Mannschaft von Bernd Leimstättner erwiesen sich bis dato als Glücksgriffe.

Klar ist die Saison noch sehr jung und in 18 Runden kann und wird es noch mehrere Überraschungen à la Mannersdorf geben. Dennoch ist absehbar, dass sich das Team von Marko Amminger letztlich ungefährdet durchsetzen wird. Und noch etwas ist absehbar: dass sich in der 2. Klasse Mitte wohl eine Art „Zweiklassen-Gesellschaft“ bilden könnte. Wenn das der Fall ist, dann war die (aufgrund zu weniger Teams nötige) Variante des Fußballverbandes mit der Teilung nach dem Grunddurchgang in ein oberes und unteres Play-Off richtig gut.