Wenn Strapazen verlockend sind. Über die zehnte Runde der Tour rund um den See.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 02. Januar 2021 (02:45)

Wind und Wetter, Kälte, Müdigkeit – die Teilnehmer der „härtesten Tour des Landes“ kann nichts abhalten. Auch die Pandemie nicht. Lediglich eine Verschiebung müssen die Marsch-Fans in Kauf nehmen. Neuer Termin ist der 12. März. Sofern Corona es zulässt. Die Rede ist von der 24 Stunden Burgenland Extrem Tour, die 2021 zum zehnten Mal um den Neusiedler See geht.

Nach den drastischen Einschränkungen sehnen sich schon viele nach einer Herausforderung. Gerade im Winter war in kaum einer Sportart Betrieb möglich, Indoor stand sowieso fast alles still. Die Tour um den Neusiedler See ist da die ideale Standortbestimmung für alle Bewegungs-Liebhaber. Bei den fleißigsten „Marschierern“ der 24 Stunden Burgenland Extrem Tour (die über Strecken von 30 bis 120 Kilometer absolviert werden kann) ist aber nicht nur körperliche Fitness gefragt.

Die wahren Kämpfe spielen sich im Kopf ab, sind sich die Experten einig. Genau das macht auch den Reiz aus: „Mens sana in corpore sano“. Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Der ist gefragt, wenn man die Herausforderung meistern möchte. Willensstärke gepaart mit Bewegungsgenuss ist gerade in Lockdown-Zeiten, wo die Leute extrem rausdrängen, mehr denn je eine Kombination, die es wert ist ausprobiert zu werden. Nicht zuletzt bestätigen die meisten „Finisher“: Der Stolz beim Überqueren der Ziellinie ist die Strapazen wert.