Zwei bis drei aus fünf Kandidaten

Martin Plattensteiner über das Aufstiegsszenario in der 2. Liga Nord.

Martin Plattensteiner
Martin Plattensteiner Erstellt am 25. April 2018 | 02:52
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Das Spitzenfeld der 2. Liga Nord sieht spannend aus – aber nur nach außen hin. Denn von den Top-Fünf wollen nur drei Vereine rauf, zwei – so sieht es derzeit aus – können auch. Klar und auch ausgesprochen von den Verantwortlichen ist, dass weder Tabellenführer UFC Pama noch der Zweite, Deutsch Jahrndorf, Meister werden wollen. Denn dann müsste man zwingend aufsteigen – ein Projekt, welches beide Klubs nicht stemmen können.

Frauenkirchen – mit seiner Top-Anlage – hätte zwar eine tolle Infrastruktur, kann aber den geregelten Betrieb in einer BVZ Burgenlandliga tendenziell nicht finanzieren. Zudem stellt sich die Frage, ob unter neuen (stressigen) Voraussetzungen der höchsten Liga des Landes alle Top-Einheimischen rund um Bernd Kaintz oder Martin Bruck zur Verfügung stehen. Bleiben Leithaprodersdorf und Trausdorf. Letztgenannte haben ihren Kickern seit der Hanak-Trennung den Meister-Druck abgenommen. Seither spielt man befreit auf.

Obmann Günter Guzsich sieht die BVZ Burgenlandliga attraktiver als das aktuelle Betätigungsfeld. Trotz holprigen Rasens ist man auf gutem Weg. Und doch haben die Leithaprodersdorfer wohl die besten Karten im Aufstiegskampf – mit der bereits konsumierten (Landesliga-)Erfahrung von oben und auch den wilden Jungen. Die sind nämlich ein Jahr gereift.