Wenn Sting auf Rigoletto folgt. Werner Müllner über Hoffnung für den Steinbruch

Von Nina Sorger. Erstellt am 13. Dezember 2017 (04:33)

Die Oper in St. Margarethen war ein Erfolgsgarant. Zumindest was den Gästestrom und somit den Tourismus in der Region Neusiedler See betrifft. Finanziell dürfte es sich für die Veranstalter anders dargestellt haben. Gründer Wolfgang Werner rutschte in finanzielle Schwierigkeiten und auch Nachfolger Arenaria, aus dem Umfeld von Esterházy, muss/möchte 2018 pausieren. Der Besuch war ordentlich, die Kritiken sensationell, trotzdem fiel nach Rigoletto der Vorhang. Für Freudenstrahlen sorgte am Montag Veranstalter Ewald Tatar bei Touristikern und Musikfans. Sting und Jack Johnson werden im Sommer im Steinbruch spielen, weitere Konzerte können folgen. Ja, es stimmt, zwei Termine können nicht eine ganze Opernsaison ersetzen. Karl Wessely von Esterházy erklärt: „Der Steinbruch muss in Erinnerung bleiben.“ Und noch eines wurde erwähnt: Das Gesprächsklima mit dem Land scheint besser zu werden. Mal schauen, vielleicht folgt jetzt Sting auf Rigoletto, und schön wäre es, wenn Mozart auf Sting folgen würde – was exakt passen würde, denn schon Falco wusste: „Er war ein Superstar, er was so populär…“