Bilanz in Eisenstadt: 2.633 wurden akut behandelt

Erstellt am 24. April 2019 | 05:59
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Überzeugten sich. Hans Peter Doskozil stattete gemeinsam mit Astrid Eisenkopf, Michael Schriefl, Günter Kovacs und Robert Maurer (v.l.) der Akutordination einen Besuch ab. Foto: Landesmedienservice
Foto: Landesmedienservice Burgenland
Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder befindet sich die Akutordination, die von Montag bis Freitag von 17 bis 22 Uhr offen hat.
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Vor mehr als einem Jahr wurden burgenlandweit Akutordinationen eröffnet. Für den Bezirk Eisenstadt-Umgebung befindet sich die Akutordination im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. Dieses Zusatzangebot zur ärztlichen Versorgung in Randzeiten habe sich bewährt und werde gut angenommen, ist von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil in seiner Funktion als Gesundheitsreferent mit Verweis auf eine Auswertung der ersten zwölf Monate zu hören.

„Alle beteiligten Partner arbeiten hervorragend zusammen“

Über 9.300 Menschen haben landesweit in diesem Jahr die Akutordinationen besucht. Dazu kommen rund 2.000 Einsätze der mobilen Visitenärzte, die parallel dazu Hausbesuche absolvieren. Alleine in Eisenstadt besuchten 2.263 Patienten die Akutordination im Krankenhaus. Gleichzeitig wurden 370 Visitenfahrten absolviert.

„Alle beteiligten Partner arbeiten hervorragend zusammen und die Rückmeldungen zeigen auch, dass die Patientenzufriedenheit hoch ist“, betont Doskozil und ergänzt: „Unser Hauptanliegen ist, dass es auch in Zukunft eine möglichst flächendeckende ärztliche Versorgung auch in den Abendstunden gibt.“ Die Akutordinationen sind von Montag bis Freitag von jeweils 17 bis 22 Uhr geöffnet, wo jeweils ein Visitenarzt und ein Rettungssanitäter Dienst verrichten.

„Dieses Modell funktioniert deshalb so gut, weil Gebietskrankenkasse, Ärztekammer, Spitäler und Rettungsorganisationen konstruktiv mit dem Land zusammenarbeiten und von der Sinnhaftigkeit dieses neuen Ansatzes überzeugt sind“, stellt Landeshauptmann Doskozil fest.

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