Lösung für Lärm an der A3 bei Großhöflein gefunden. Im Herbst 2020 wird mit der Errichtung von Lärmschutzmaßnahmen entlang der A3 bei Großhöflein begonnen.

Von Doris Fischer. Erstellt am 24. Juli 2019 (04:20)
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Vorgestellt. Hartwig Hufnagl, Hans Peter Doskozil, Andi Kollwentz, Johann Tschürtz, Heinrich Dorner und Heinz Heidenreich (v.l.).

Es ist Bewegung in die Diskussion rund um den Lärmschutz entlang der A3 im Bereich Großhöflein gekommen. Und zwar zu einer Lösung, mit der alle Beteiligten, Asfinag, Land, Gemeinde und Bürgerinitiative zufrieden sind.

Im Herbst 2020 startet die Asfinag mit dem Bau des Lärmschutzes für die Gemeinden Großhöflein und Müllendorf. Bereits ein Jahr später werden die Arbeiten an der 1,5 Kilometer langen und fünf Meter hohen Lärmschutzwand fertiggestellt werden. Weiters soll zwischen Eisenstadt und Müllendorf Flüsterasphalt aufgetragen werden.

Das Ergebnis der langen Verhandlungen und Diskussionen lässt sich so zusammenfassen: Es kommt eine fünf statt vier Meter hohe Schallschutzwand zum optimalen Schutz vor Autobahnlärm, bauliche Vorbereitungen auf eine eventuelle zukünftige Erhöhung auf 7,5 Meter, zusätzliche Instandsetzungen der Fahrbahn, Brücken und Auf- und Abfahrten vom Knoten Eisenstadt bis Hornstein und der Einsatz eines lärmmindernden Fahrbahnbelages. Kosten lässt man sich die neue Lärmschutzwand rund 1,9 Millionen Euro.

„Angesichts des derzeitigen Verkehrsaufkommens sind wir mit der nun getroffenen Vereinbarung sehr glücklich. Sie wird eine bedeutende Verringerung der Lärmemissionen im Bereich Großhöflein durch eine Lärmschutzwand und durch den lärmmindernden Asphalt auch für Müllendorf zur Folge haben“, versichert Andi Kollwentz von der Bürgerinitiative.

„Die Lärmschutzwand wird nur in Großhöflein errichtet. In Müllendorf kommt nichts“, kritisiert Berthold Pavitsich von der ÖVP-Müllendorf. Er würde sich eine Kombination aus Lärmschutz und Bepflanzung wünschen.