Coronavirus: 2 Personen vorsorglich in Quarantäne

Als „reine Vorsichtsmaßnahme“ sind zwei burgenländische Mitarbeiter des Krankenhauses Rudolfsstiftung in häuslicher Quarantäne. Ihre Tests fielen aber negativ aus. Derzeit auch keine weiteren Verdachtsfälle im Burgenland.

Erstellt am 29. Februar 2020 | 14:53
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Landessicherheitszentrale in Eisenstadt Corona Burgenland
Landessicherheitszentrale in Eisenstadt
Foto: LMS/Nina Sorger

Die Lage im Land bleibt auch angesichts des neuen Coronavirus-Falles in der Steiermark soweit ruhig. Derzeit konnte kein Bezug der Patientin zum Burgenland festgestellt werden; dies gilt auch für die Fälle in Salzburg, Niederösterreich und jenen erkrankten Jugendlichen, der ein Gymnasium im niederösterreichischen Hollabrunn besucht.

Einsatzleiterin Nicole Schlaffer (Mitte) bei der Sitzung des Koordinationsstabes. Corona Burgenland
Einsatzleiterin Nicole Schlaffer (Mitte) bei der Sitzung des Koordinationsstabes.
LMS/Nina Sorger

„Sollte es Kontakte gegeben haben, würden wir umgehend von den Kollegen aus den anderen Bundesländern verständigt“, erklärt Nicole Schlaffer, die seitens des Landes an diesem Wochenende den Einsatz des Koordinationsstabes leitet.

Täglich ist man auch in Kontakt zum Bund und den einzelnen Institutionen.
 

Quarantäne als Vorsichtsmaßnahme

Gegenüber der BVZ bestätigte Schlaffer, dass im Burgenland derzeit zwei Personen in häuslicher Quarantäne untergebracht seien – das sei allerdings als reine Vorsichtsmaßnahme zu werten. Als Mitarbeiter im Krankenhaus Rudolfsstiftung hatten sie Kontakt zum 72-jährigen Corona-Patienten, weshalb sie vorsorglich unter Quarantäne gestellt wurden. Beide wurden bereits negativ auf das Coronavirus getestet, ein weiterer Test folgt, wobei man ebenfalls von einem negativen Ergebnis ausgeht.

Das Wichtigste sei nach wie vor: Ruhe bewahren. Nicht jeder, der grippeähnliche Symptome aufweist, ist ein Verdachtsfall, wird betont. Für alle, die Fragen zum Coronavirus haben, weist Einsatzleiterin Nicole Schlaffer einmal mehr auf die Info-Hotlines hin: Unter der Nummer 0800 555 621 ist die Infoline der AGES rund um die Uhr erreichbar. Bei gesundheitlichen Fragen oder im Falle eines Verdachts kann man sich direkt an die Nummer 1450 wenden.