ÖVP legt in Großhöflein ordentlich zu. Zoffmann zeigt sich über das ÖVP-Ergebnis überrascht, Heidenreich spricht für SPÖ von sensationellem Ergebnis.

Von Doris Fischer. Erstellt am 29. Januar 2020 (03:08)
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Wahlkampf. Für Großhöflein ging auch Gabriele Mariel (l.) für die ÖVP an den Start. Bundeskanzler Sebastian Kurz und ÖVP-Spitzenkandidat Thomas Steiner waren bei der Abschlussveranstaltung.
BVZ

Ein Plus von 12,61 Prozent, sprich 433 Großhöfleiner um 151 mehr als 2015, konnte die ÖVP bei den Landtagswahlen in Großhöflein einfahren. „Das beste Ergebnis“, freut sich ÖVP-Vizebürgermeisterin Maria Zoffmann über den großen Zugewinn. Worauf sie das zurückführen kann, kann sie nicht zu hundert Prozent sagen. „Die Diskussion um den Zentralbahnhof könnte dazu beigetragen haben“, nimmt die türkise Politikerin an und ergänzt: „Ich war selber ganz überrascht. Ich stehe hinter meinen Leuten und hinter den Großhöfleiner Bürgern.“ Sie hat, wie sie sagt, immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Ortsbevölkerung. „Zu mir kann man jederzeit kommen oder mich anrufen. Ich höre zu und helfe, wo ich nur kann“, versichert Zoffmann.

Von einem sensationellen Wahlergebnis spricht auch Bürgermeister Heinz Heidenreich (SPÖ), aber hinsichtlich des fulminanten Ergebnisses der SPÖ, der 522 Wähler in Großhöflein ihre Stimme gaben. So konnte die SPÖ 3,08 Prozent zulegen. „Ich habe nicht damit gerechnet. Es ist ein schönes Plus“, freut sich der rote Kommunalpolitiker Heidenreich. Zugleich gratuliert er der ÖVP und Maria Zoffmann zu dem tollen Ergebnis.

Einen Seitenhieb in Richtung LBL kann sich Heidenreich nicht verkneifen: „Das ist Balsam auf den Wunden“, kommentiert er das schlechte Abschneiden der LBL – sie verlor in Großhöflein 19,05 Prozent.

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