Rotes „Wunder“ in Wimpassing

In Wimpassing schaffte die SPÖ den viertstärksten Zugewinn im ganzen Land: Plus 19,6 auf 49,3 Prozent.

Markus Kaiser
Markus Kaiser Erstellt am 29. Januar 2020 | 03:12
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Gewählt. Bürgermeister Ernst Edelmann hatte in den Morgenstunden der Wahl noch fleißig Frühstück verteilt. Seine SPÖ gewinnt auf Kosten der ÖVP und FPÖ fast 20 Prozent.
Foto: zVg

„Ich bin ein authentischer Politiker, der die sozialdemokratischen Werte hochhält. Die Werte, die Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hochgehalten hat, sind ursozialdemokratische Werte, wie Arbeit muss etwas wert sein, Arbeit muss sich lohnen oder das Thema Gratiskindergarten“, betonte Bürgermeister Ernst Edelmann (SPÖ) gegenüber der BVZ die Sozialdemokratie als Erfolgsfaktor. Und er ist stolz auf seine Arbeit: „Auch ein bisserl nach Eigenlob klingt, ich mache gute Arbeit als Bürgermeister und das ist honoriert worden.“

Vizebürgermeisterin Marion Pöschls ÖVP verliert über fünf Prozentpunkte. „Das war zu erwarten, zumal Wimpassing auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene immer sehr unterschiedlich wählt und auf Landesebene immer schon mehr SPÖ-Wähler hatte. Es war aber kein SPÖ-Sieg, sondern ein Doskozil- Sieg“, erklärte sie.

Noch schlimmer trifft’s die FPÖ: 15,5 Prozent bedeuten ein Minus von 10,7 Prozent.

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