Tiefrotes Hornstein: SPÖ kann Gewinne machen. Während die Roten ihr starkes Ergebnis noch toppen können, gewinnt Türkis marginal dazu.

Von Doris Fischer. Erstellt am 29. Januar 2020 (03:15)
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Symbolbild
APA/ROLAND SCHLAGER

Auf Instagram. Christoph Wolf postete auf Instagram einen Vergleich – vor zehn Jahren stand er auch schon vor dem Landhaus. Gleichzeitig bedankte er sich bei seinem Team.
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In seiner Heimatgemeinde konnte ÖVP-Landesgeschäftsführer und Bürgermeister Christoph Wolf für die ÖVP ein marginales Plus einfahren. Im Vergleich zur Landtagswahl 2015 legte die ÖVP um 0,02 Prozent zu. Als Niederlage sieht Wolf das Ergebnis aber nicht. „Wir haben 47 Stimmen dazu gewinnen können“, entgegnet Christoph Wolf. „Hans Peter Doskozil ist ein starker Kandidat, der bis in die Gemeinden gewirkt hat, dieses Ergebnis muss man auch respektieren. Dass wir als Volkspartei in einer tiefroten Gemeinde das Ergebnis halten und sogar leicht dazugewinnen konnten, ist dennoch erfreulich.““, kommentiert der ÖVP-Landesgeschäftsführer und Bürgermeister und fügt hinzu: „Die Landtagswahl ist eine Persönlichkeitswahl.“

Wie es mit ihm und seiner Karriere in der Landes-ÖVP weitergeht, steht derzeit noch nicht fest. Gerüchten zufolge heißt es, dass Wolf den Hut nehmen wird. Er selbst wollte diese Gerüchte nicht kommentieren. Nur so viel: „Ich muss für mich selber überlegen, wie ich weitermache.“ Eine Entscheidung kündigt Wolf noch für diese Woche an. Im Gegensatz zur ÖVP konnte die SPÖ ein Plus von 5,63 Prozent erreichen und liegt bei 51,1 Prozent der Stimmen. Verloren haben hingegen die Freiheitlichen (2,66 Prozent) und die LBL (3,1 Prozent) und die NEOS (0,06 Prozent).

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