Florianis und Corona: Viele Vorgaben. In Zeiten des Coronavirus sind auch die Feuerwehren gefordert. Leithaprodersdorfs Florianis zeigen, wie es funktionieren kann.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 03. April 2020 (04:44)
Zusammenarbeit einmal anders. Über Videokonferenz stehen die einzelnen Feuerwehrmitglieder in Kontakt.   Foto: zVg
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Auch die Feuerwehr Leithaprodersdorf musste sich auf die neuen Umstände aufgrund des Coronavirus einstellen. „Wir sind uns unserer Aufgabe als kritische Infrastruktur bewusst und nehmen diese auch sehr ernst“, erklärt Verwalter Yannic Sommer von der Feuerwehr Leithaprodersdorf.

Der Zugang zum Feuerwehrhaus wurde beschränkt, der Übungsbetrieb bis auf Weiteres eingestellt. „Wir halten uns an die Empfehlungen des Landes- und Bezirksfeuerwehrkommandos und schränken den Dienstbetrieb auf ein Minimum ein“, betont Sommer. Die Gesundheit der Mannschaft steht an erster Stelle. Ältere Kameraden und jene, die zur Risikogruppe zählen, bleiben von den Einsätzen zu Hause. „Unsere Kommandositzungen halten wir online ab, um wichtige Entscheidungen auch in dieser Situation im Team treffen zu können“, so Sommer. Die Hygienemaßnahmen wurden verstärkt: In jedem Fahrzeug sowie im Feuerwehrhaus befindet sich Desinfektionsmittel. Eine „Einsatzgruppe-Corona“ wickelt im Einsatzfall Kleinereignisse ab.