Kein Blackout an der Leitha

Der Leithaprodersdorfer Gemeinderat beschloss die Vergabe der Arbeiten für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) sowie den Bau eines Löschwasserbeckens. Auf dem Zubau des Feuerwehrhauses werden PV-Paneele installiert.

Erstellt am 30. Oktober 2021 | 12:40
440_0008_8217819_eis43sj_leithaspeicher.jpg
Information. Bürgermeister Martin Radatz (r.), Hannes Heiss sowie Yannic Sommer und Philipp Schraufstädter besichtigten letzten Sommer den Salzwasserspeicher der Gemeinde Ollersdorf (am Bild mit Bürgermeister Bernd Strobl (l.)).
Foto: ZVg

Damit setzt die Gemeinde ein Zeichen und geht einen wichtigen Schritt in Richtung Erneuerbare Energie. Diese Anlage ist jederzeit erweiterbar, sollte der Bedarf steigen. Außerdem wird ein Elektrospeicher angeschafft.

Stromversorgung im Notfall gesichert

Nach Recherchen seitens des Vizebürgermeisters Horst Blümel (ÖVP) und Empfehlungen einer Pöttschinger Firma, entschied man sich für einen Lithium-Eisenphosphat Speicher, womit auch bei einem Stromausfall die Versorgung gesichert wäre.

Anzeige

Überzeugen konnte dieser Speicher durch seine kurze Lieferzeit sowie durch einen, Blümel zufolge, günstigen Preis von rund 52.000 Euro, wobei für das Projekt auch Förderungen geltend gemacht werden können.

Zusätzlich werden neben einem neuen Löschwasserbecken im Betriebsgebiet Wasserhydranten errichtet. Die Anregung dazu kam von der Ortsfeuerwehr, damit die Sicherheit im Brandfall auch wirklich gewährleistet werden kann.

Die Gemeinde vertraute der Expertise und man einigte sich auf die Errichtung von beidem. Das Löschwasserbecken soll, nachdem es gemeinsam von Lehner Bau und der Hermann Mayer GesmbH errichtet wird, 240 Kubikmeter umfassen.