Raaber Kreuz dank Schnitzelessen saniert. Fleißige Hände sorgen für die Sanierung des Raaber Kreuzes, während in der Flurgasse die Straße gemacht wird.

Von Sigrid Janisch. Erstellt am 22. Mai 2020 (04:55)
Unter professioneller Anleitung reinigten drei Freiwillige und zwei Gemeindearbeiter das Raaber Kreuz, bevor Profis die Sanierung demnächst beginnen.
zVg

„Alles neu macht der Mai“ – oder zumindest einiges in Leithaprodersdorf. So begannen kürzlich Sanierungsarbeiten am Raaber Kreuz – dem 1595 errichteten und damit ältesten Bildstock der Gemeinde. „Die Idee kam von einem Privatmann, woraufhin die Gemeinde die Sanierung organisierte“, erklärt Bürgermeister Martin Radatz (ÖVP).

Dabei wird so viel wie möglich selbst gemacht. „Zunächst wurde das Kreuz von drei Freiwilligen und zwei Gemeindearbeitern gereinigt. Die Anleitung dazu kam von der Firma Gregorics aus Oslip“, so Radatz weiter. Diese Firma wird demnächst die weiteren Sanierungsarbeiten durchführen.

Die Arbeiten wurden nach einem Kostenvoranschlag auf rund 5.000 Euro veranschlagt. „Finanziert wird die Sanierung durch die Einnahmen des Schnitzelessens der Orts-ÖVP zu Silvester. Sollte das nicht ausreichen, zahlt die Gemeinde den Rest“, so Radatz.

Das Kreuz wurde vor Jahrhunderten von einer Familie gestiftet. Drei Jahre später, 1598, wurde es nach einem Aufruf durch Kaiser Rudolf II. nach der erfolgreichen Rückeroberung der Stadt Raab (heute: Györ) von den Türken zum Raaber Kreuz.

Auch in der Flurgasse gibt es Neues: Der Neuausbau in der neuen Siedlung steht kurz vor der Fertigstellung. „Die Straße wurde komplett neu gemacht, mit Unterbau, Grünflächen und Parkplätzen“, erläutert Radatz und fügt hinzu: „Ende Mai ist