Gemeinderatswahl im Bezirk Eisenstadt

Erstellt am 02. Oktober 2022 | 14:28
Lesezeit: 8 Min
Gemeinderatswahl im Bezirk Eisenstadt-Umgebung
In Mörbisch rittern Gerald Sommer (FPÖ), Bettina Zentgraf (SPÖ), Amtsinhaber Markus Binder (ÖVP) und Michael Bacher (Grüne) um den heiß umkämpften Bürgermeister-Sessel.
Foto: Kaiser, Gollubics-Prath, Wagentristl
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22:45: Ein langer und spannender Wahlabend geht dem Ende zu

Hier finden Sie die abschließende Bezirksanalyse.

21:20: Jetzt sind die Ergebnisse da, Purbach wird tiefrot, Neumayer mit 60% zum Bürgermeister.

20:45: Purbach zählt immer noch...

20:35: Steiner hält Absolute und Bürgermeisteramt in Eisenstadt

Ein leichtes Minus für die ÖVP, ein leichtes Plus für Thomas Steiner - der damit glücklich ist: "Die Volkspartei hat beide Wahlziele erreicht – wir sind weiter die bestimmende Kraft im Gemeinderat. Ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wähler für das Vertrauen und vor allem auch bei meinem Team für die hervorragende Arbeit, nicht nur im Wahlkampf sondern die ganze Legislaturperiode über. Wir freuen uns, weiter für die Menschen in unserer schönen Stadt weiterarbeiten zu können."

Die FPÖ müsste 2 Mandate abgeben, eines davon ging an die SPÖ, wo Charlotte Toth-Kanyak bei ihrem ersten Antritt zufrieden ist, eines an die Grünen, die nun bei drei Mandaten halten und damit Klubstatus im Gemeinderat haben.

20:30: Zagersdorf: Hohe Zugewinne für SPÖ

In Zagersdorf konnte die SPÖ ihre Vormachtstellung weiter deutlich ausbauen. 72,52 Prozent der Stimmen bedeuten gegenüber 2017 einen Zuwachs um 12,82 Prozentpunkte und zwei Mandate mehr (nun 14). Die ÖVP verliert 9,14 Prozentpunkte und hält nun bei 27,48 Prozent und fünf Mandaten (-2).

Bei der Bürgermeisterwahl landete Ivan Grujic von der SPÖ, seit vorigem Jahr Amtsinhaber, einen Erdrutschsieg: Er konnte ein Plus von 17,92 Prozentpunkten gegenüber dem Ergebnis seines Vorgängers Helmut Zakall auf nun 78,33 Prozent für sich verbuchen. Gerald Ivanschits (ÖVP) musste mit 21,67 Prozent ein Minus von 15,56 Prozentpunkten gegenüber dem Ergebnis von Christoph Zarits 2017 hinnehmen.

18:45: SPÖ holt Absolute in Wimpassing, MFG im Gemeinderat

Bürgermeister Ernst Edelmann (SPÖ) holt die absolute Mehrheit im Gemeinderat und wird Bürgermeister: "Ich bedanke mich bei allen Wimpassingerinnen und Wimpassingern für das eindeutige Votum, das ist eine Bestätigung für unsere Arbeit, wofür ich auch meinem Team herzlich danke. Ich bin dankbar für 2 weitere Mandate, wir werden mit der Absoluten ehrfürchtig umgehen. Wir reichen allen anderen Parteien die Hand, wollen gemeinsam weiter gute Arbeit für Wimpassing leisten. Die Gemeinderatswahl und die Volksabstimmung über die PV-Anlage sind zwei Paar Schuhe, das haben die Wählerinnen und Wähler erkannt."

Daniel Trattner von der MFG freut sich über 9 Prozent der Stimmen: "Wir haben noch das 2. Mandat um nur 5 Stimmen verpasst, sind aber trotzdem glücklich mit dem Ergebnis. Wir haben ein gutes Verhältnis zu Bürgermeister Edelmann, auch wenn unser Gestaltungsspielraum aufgrund seiner Absoluten jetzt enger geworden ist, werden wir trotzdem versuchen, produktiv für Wimpassing zu arbeiten."

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18:35: Haushohe SPÖ-Siege in Neufeld...

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... und Siegendorf

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Grüne ziehen in den Gemeinderat ein, FPÖ fliegt raus

Die SPÖ bleibt in der roten Hochburg Siegendorf mit 74,35 Prozent der Stimmen und 18 Mandaten die klare Nummer Eins, muss aber ein Minus von 4,16 Prozentpunkten hinnehmen. Nahezu unverändert die Lage bei der ÖVP: Mit einem minimalen Minus von 0,10 Prozent hält man nun bei 16,81 Prozent und vier Mandaten.  Die FPÖ fliegt mit einem Rückgang um 1,45 Prozent auf 3,12 Prozent aus dem Gemeinderat, die Grünen wiederum schaffen bei ihrem Erstantritt 5,72 Prozent, somit ein Mandat und den Einzug. Auffallend war die deutlich geringere Wahlbeteiligung (66,51 Prozent) im Vergleich zu 2017 (77,06 Prozent).

Bei der Bürgermeisterwahl kam Landtagsabgeordnete Rita Stenger (SPÖ), seit November des Vorjahres Ortschefin, auf 81,50 Prozent der Stimmen – ein Minus von 4,15 Prozent gegenüber dem Ergebnis von Vorgänger Rainer Porics 2017. Florian Schober (ÖVP) konnte um 7,23 Prozentpunkte auf 18,50 Prozent zulegen.

18:30: Heidenreich (SPÖ) verteidigt Mehrheit, muss in Stichwahl

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18:15: Müllendorf: SPÖ verteidigt knapp Absolute

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18:10: Statements aus Schützen

Der bestätigte Schützener Bürgermeister hat ein lachendes und weinendes Auge: "Ich freue mich sehr, dass ich nun zum 3. Mal als Bürgermeister gewählt wurde und mir damit die Bürger erneut ihr Vertrauen geschenkt haben. Dennoch ist der Verlust von 3 Mandaten schmerzlich und auch unerwartet. Wir werden das Wahlergebnis analysieren und uns in den kommenden 5 Jahren  weiterhin sehr engagieren. Unser Ehrgeiz ist geweckt.

18 Uhr: Trausdorf: SPÖ holt zwei weitere Mandate

In Trausdorf konnte die SPÖ mit einem Stimmengewinn von 11,68 Prozent auf 73,59 Prozent ihren Vorsprung weiter deutlich ausbauen und ihre Mandate um zwei auf 16 erhöhen. Die ÖVP verlor trotz eines leichten Stimmengewinns von 1,30 Prozentpunkte auf 26,41 Prozent ein Mandat und hält nun bei 5.

Andreas Rotpuller (SPÖ), seit einem Jahr Ortschef, kam bei der Bürgermeisterwahl auf 75,23 Prozent und übertraf damit sogar das Ergebnis seines Vorgängers Viktor Hergovich von 2017 um 4,04 Prozent: „Ich bin einfach überwältigt, ohne mein sensationelles Team hätte ich das aber nicht geschafft!“

 ÖVP-Newcomerin Monika Herczeg konnte ein leichtes Plus von 1,07 Prozent gegenüber dem Ergebnis von Alfred Handschuh bei der letzten Wahl einfahren und kam auf 24,77 Prozent: „Wir haben leider aufgrund der Wahlarithmetik ein Mandat verloren. Wir werden aber weiterarbeiten und einfach unser Bestes geben.“

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17 Uhr: Oggau wird noch röter, Bürgerliste im Gemeinderat

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16:50 Uhr: SPÖ legt in Klingenbach weiter zu

Einen Stimmengewinn von 6,82 Prozent auf 69,65 Prozent und ein Mandat mehr brachte die Gemeinderatswahl der SPÖ Klingenbach, die nun bei 13 Mandaten hält. Die ÖVP kommt auf 30,35 Prozent und sechs Mandate (-1).

Noch deutlicher fiel der Zuwachs für die SPÖ bei der Bürgermeisterwahl aus: Amtsinhaber und SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Richard Frank konnte 72,77 Prozent der Stimmen für sich verbuchen und nahm damit ÖVP-Mann Peter Vlasich im Vergleich zu 2017 8,50 Prozent der Stimmen ab.

GRW22 Klingenbach Oggau Zillingtal
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16:40 Uhr: Großer Erfolg für Zillingtal

Eva Karacson (SPÖ) wird mit einem deutlichen Votum im Amt bestätigt. Sie übernahm dieses von Langzeitortschef Anton Fellinger. Die Grünen ziehen in den Gemeinderat ein.

GRW22 Klingenbach Oggau Zillingtal
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16:10 Uhr: ÖVP baut Mehrheit in Leithaprodersdorf aus

Die ÖVP hat in ihrer Hochburg Leithaprodersdorf 7,45 Prozentpunkte dazugewonnen und hält nun bei 84,22 Prozent. Auch bei den Mandaten konnte man um eines zulegen (insgesamt 16). Nur ein leichtes Plus von 1,22 Prozent gab es für die SPÖ, die nun auf 15,78 Prozent kommt und weiter bei drei Mandaten hält.
Der alleinige Bürgermeisterkandidat Martin Radatz verzeichnete gegenüber 2017 noch einmal einen Zugewinn von 4,57 Prozentpunkten auf 77,70 Prozent.

GRW22 Leithaprodersdorf
ÖVP baut Vorsprung in Leithaprodersdorf aus
Foto: screenshot

15:50 Uhr: Schützen: Roman Zehetbauer (ÖVP) wiedergewählt

GRW22 schützen wulka
ÖVP hält Schützen
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15:40 Uhr: Fritz Zarits (ÖVP) bleibt Bürgermeister von Wulkaprodersdorf

Das mit Spannung erwartete Duell um das Bürgermeisteramt in Wulkaprodersdorf konnte Amtsinhaber Friedrich Zarits (ÖVP) für sich entscheiden. Zarits kam auf 54,96 Prozent der Stimmen (plus 2,60 Prozent gegenüber 2017): „Ich freu mich riesig über den Erfolg der ÖVP Wulkaprodersdorf! Ich bedanke mich herzlich bei meinem Team, das gelaufen ist, um den Leuten unsere Ideen näherzubringen und bei allen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben.“
René Pint, der erstmals für die SPÖ ins Rennen ging, kam auf 41,58 Prozent - ein Plus von 9,01 Prozent gegenüber dem Ergebnis seines Vorgängers Markus Krojer 2017. „Gratulation an den Bürgermeister und danke auch an mein Team! Wir haben uns nichts vorzuwerfen, wir haben unser Bestes gegeben. Zwei Mandate dazu und plus neun Prozent, darauf können wir aufbauen. Wir werden uns zusammensetzen, wie es in den nächsten fünf Jahren weitergehen soll.“
Sascha Lang konnte 3,46 Prozent für sich verbuchen, mit seiner Liste Wulkaprodersdorf verfehlte er mit 3,41 Prozent auch den Einzug in den Gemeinderat: „Wenn die Bürger rot-schwarz wollen, dann ist das so. Ich hatte nichts zu verlieren. Wir werden ja sehen, was dann weitergeht.“
Von den nach dem UDW-Abschied freigewordenen Mandaten wanderten je zwei zu ÖVP (nun 12) beziehungsweise SPÖ (nun 9). Die ÖVP hält nun bei 53,84 Prozent (+6,04 Prozent), die SPÖ bei 42,75 Prozent (+8,83 Prozent). 

GRW22 schützen wulka
ÖVP holt Absolute in Wulkaprodersdorf
Foto: screenshot

14:30 Uhr: Stotzing: SPÖ legt zu, Tiwald bleibt Ortschef

Gemeinderatswahl im Bezirk Eisenstadt-Umgebung
Thomas Tiwald verteidigt für die ÖVP Stotzing
Foto: Kaiser, Gollubics-Prath, Wagentristl

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Stotzing: Herausforderer Gerald Pangl (SPÖ) lieferte ein spannendes Rennen.
Foto: Kaiser, Gollubics-Prath, Wagentristl

Die SPÖ konnte in Stotzing mit einem Plus von 16,67 auf 39,87 Prozent der Stimmen deutliche Gewinne einfahren und auch zwei neue Mandate (gesamt nun fünf) holen. Klare Nummer eins trotz deutlicher Verlusten bleibt aber die ÖVP mit 60,13 Prozent und acht Mandaten. Bei der Bürgermeisterwahl erreichte Thomas Tiwald von der ÖVP 57,55 Prozent der Stimmen, gegenüber der Wahl 2017 ein Minus von fast 26 Prozentpunkte.

Tiwald zeigt sich dennoch sichtlich erleichtert: „Eine Anspannung war sicher da, ich bin sehr zufrieden. Man darf ja auch etwa nicht außer Acht lassen, dass mein Vorgänger Wolfgang Kostenwein zuletzt keinen Mitbewerber hatte und es gab schon eine starke Mobilisierung seitens der SPÖ. Das jetzige Mandatsverhältnis von 8:5 ist ein sehr gutes Ergebnis für uns und spiegelt das politische Lager auch tatsächlich wider.“

SPÖ-Herausforderer und Pressesprecher von Landesrätin Daniela Winkler, Gerald Pangl, meinte in einer ersten Reaktion gegenüber der BVZ: „Wir haben unsere Erwartungen nicht in Zahlen festgemacht. Wir wollten einfach, dass Stotzing wieder eine starke Kraft bekommt. Unsere Themen haben wir positioniert und wir haben uns fast verdoppelt an Mandaten.“

Tiwald löste Wolfgang Kostenwein vor einem halben Jahr ab (siehe).  

Gemeinderatswahl im Bezirk Eisenstadt-Umgebung
ÖVP hält trotz Verlusten Stotzing
Foto: Kaiser, Gollubics-Prath, Wagentristl

14:00 Uhr: Loretto: Nitzky schafft Hattrick

Gemeinderatswahl im Bezirk Eisenstadt-Umgebung
Lorettos Langzeit-Bürgermeister Markus Nitzky (ÖVP)
Foto: Kaiser, Gollubics-Prath, Wagentristl

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Gerhard Schütz konnte in Loretto für die SPÖ etwas aufholen.
Foto: Kaiser, Gollubics-Prath, Wagentristl

In Loretto verliert die ÖVP zwar 5,80 Prozent und 1 Mandat, mit 61,32 Prozent der Stimmen und sieben Mandaten hält sie aber weiter die klare Mehrheit im Gemeinderat. Die SPÖ kommt nun auf 38,68 Prozent und gewinnt ein Mandat dazu, sie hält nun bei vier Mandaten.
Markus Nitzky (ÖVP) geht in seine dritte Amtsperiode als Bürgermeister von Loretto. Er kommt bei der Bürgermeisterwahl auf 63,82%, muss aber gegenüber 2017 ein deutliches Minus von 12,33 Prozent hinnehmen. Herausforderer Gerhard Schütz von der SPÖ kommt auf 36,18 Prozent.

Gemeinderatswahl im Bezirk Eisenstadt-Umgebung
Loretto: Hattrick für Nitzky
Foto: Kaiser, Gollubics-Prath, Wagentristl

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