„Gefahr in Verzug“: Asfinag & Polizei arbeiten zusammen. Technischen Unterwegskontrollen gibt es seit nunmehr fünf Jahren. Polizei und Asfinag arbeiten bei Überprüfungen zusammen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 26. Juli 2020 (05:44)
Vorgestellt. Andreas Stipsits und Christian Ebner (v.l.).
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Die Asfinag hat vor fünf Jahren die Technischen Unterwegskontrollen (TUK) von der Bundesanstalt für Verkehr übernommen. Die dabei durchgeführten Checks des Schwerverkehrs erfolgen in enger Zusammenarbeit der Polizei mit speziell geschulten Fachkräften der Asfinag. Das Ziel damals wie heute: Desolate Lkw aus dem Verkehr ziehen, bevor etwas passiert.

Die Asfinag führt die Technischen Unterwegskontrollen unter anderem im Burgenland auf der S31 am Anhalteplatz Wulkaprodersdorf/Hirm durch. „Eines der zentralen Ziele der Asfinag ist die Verkehrssicherheit. Vor allem Unfälle mit Lkw haben meistens verheerende Folgen. Technische Unterwegskontrollen zum Check des Schwerverkehrs geben die Möglichkeit zur hochmodernen Überprüfung der Fahrzeuge und das örtlich flexibel“, betont Asfinag-Geschäftsführer Christian Ebner.

Lkw-Unfälle oftmals auf Übermüdung und technische Mängel zurückzuführen

Zusätzlich zu den Fahrtechnikprüfungen nimmt die Polizei weiterführende Überprüfungen vor. „Das sind unter anderem die Kontrolle notwendiger Lizenzen oder auch die Einhaltung von EU-Sozialvorschriften“, ergänzt Andreas Stipsits von der Landesverkehrsabteilung.

Alleine 2019 waren sieben Prozent der Lkw-Unfälle auf Übermüdung und zwei Prozent auf technische Mängel zurückzuführen. Im Rahmen von Technischen Unterwegskontrollen sind mobile Prüfzüge mit einem Prüfleiter und zwei Prüfhelfern im Einsatz. Während Polizeibeamte für eine verkehrssichere Ausleitung der Fahrzeuge sorgen und einen ersten Expertenblick auf die Lkw werfen, kümmert sich die Asfinag-Mannschaft um jene „Brummies“, die zur genaueren Begutachtung auf technische Mängeln ausgefiltert werden.