Schnuller für Hornstein? Gerüchte kursieren. Sollte es mit der Übersiedlung nach Großhöflein nicht klappen, könnte sich MAM in Hornstein ansiedeln.

Von Doris Fischer. Erstellt am 15. Oktober 2016 (05:18)
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Die Gerüchte um eine mögliche Betriebsansiedlung der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Schnuller- und Babyartikelherstellers MAM in Hornstein ziehen ihre Runde.

„Nachdem sich die Ansiedlung in Großhöflein schwierig gestaltet und es am Veto des Gemeinderates scheitern könnte, bieten wir Flächen im Industriegebiet an“, stellt Hornsteins Bürgermeister Herbert Worschitz (SPÖ) fest. Er und seine Gemeinde wären einer Ansiedlung nicht abgeneigt.

„Umliegende Gemeinden reißen sich um uns“

Noch nicht vom Tisch ist die Standortsuche für den Leiter der technischen Entwicklung bei MAM, Norbert Polatschek: „Es stimmt, dass wir Anbote umliegender Gemeinden erhalten haben. Unser Wunschstandort ist Großhöflein, obwohl sich die umliegenden Gemeinden um uns reißen.“

Müllendorf und Hornstein wären laut Polatschek aber nur die zweite Wahl. Eine Entscheidung muss aber bis zum Jahresende auf dem Tisch liegen. Vorteil bei MAM ist, dass es sich nicht um einen typischen Industriebetrieb handelt. „Wir produzieren nicht und sind völlig emissionsfrei“, merkt Polatschek an.

Auf der Suche nach einer Lösung zeigt sich auf jeden Fall Großhöfleins Bürgermeister Heinz Heidenreich (SPÖ): „Als Alternative können wir andere Grundstücke anbieten.“ Ebenfalls noch keine Entscheidung über eine Betriebsansiedlung in Hornstein hat das Fensterunternehmen Hrachowina gefällt: „Vorrangig ist die Planung an dem idealen Werk und nicht am Standort“, meint Peter Frei.