Eisenstadt: Petra Otts „Schlaue Box“ startet. Die Orientierungshilfe für Autisten kommt diese Woche auf den Markt und sorgt bei „2 Minuten 2 Millionen“ für Aufsehen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 11. April 2018 (05:19)
Nicole Oberhofer
Innovatives Team. Petra Ott mit ihren Söhnen Fabian (l.) und Niklas sowie mit Maskottchen „Max“, das die Entwicklerin der „Schlauen Box“ bei Präsentationen unterstützt und im Beiheft zur Box Tipps und Tricks verrät. Foto: Nicole Oberhofer

Vor eineinhalb Jahren beeindruckte Petra Ott mit ihrer „Schlauen Box“, einer Orientierungshilfe für Kinder mit Autismus oder ADHS, die Jury bei der „Start Up Your Idea“-Challenge von FTI Burgenland, Junger Wirtschaft, FH Burgenland und BVZ und erhielt sogar einen Sonderpreis.

Seither hat sich viel getan: Die erste Auflage der „Schlauen Box“ wurde soeben lieferfertig gemacht. Das zum Vertrieb gegründete Unternehmen Molemental feiert diese Woche seine Gründung und diese Woche schaffte es Ott sogar in die Start up-Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ auf Puls4 (siehe Bild unten).

Puls4/Gerry Frank
Präsentiert. Petra Ott und Sohn Niklas stellten der Jury in der Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ die „Schlaue Box“ vor.

Die „Schlaue Box“ beinhaltet eine visuelle Strukturhilfe für Kinder, die im Schulunterricht oder privaten Umfeld eingesetzt wird und einen besseren Überblick über den Tagesablauf geben und die Selbstständigkeit im Alltag fördern soll.

Enthalten sind nützliche Werkzeuge, die es Kindern ermöglichen, ihre Gefühle besser zu erkennen und zum Ausdruck zu bringen. Die Schlaue Box ist ein Konzept, das wie ein Baukasten über die Zeit wachsen soll. Ziel ist, eine an Erfahrungen reiche Schatztruhe zu entwickeln, auf welche Kinder, Eltern, Pädagogen und Therapeuten im Bedarfsfall zurückgreifen können, um lösungsorientiert zu handeln. Unterstützung beim Markteintritt erhält das Unternehmen von der WiBuG.