ÖAMTC und Bundesheer sorgen für Durchblick. Am 24. August, sorgten der ÖAMTC und das Österreichische Bundesheer in der Eisenstädter Martinkaserne für Durchblick – im Sinne der Verkehrssicherheit.

Erstellt am 29. August 2017 (14:37)
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„Verkehrssicherheit authentisch vermitteln. Die Rekruten der Martinkaserne - und ihre Fahrzeuge - wurden vom ÖAMTC fit für den Straßenverkehr gemacht.“.
 
 
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Nicht von ungefähr wird in Eisenstadt bei den Junglenkern angesetzt: Beinahe jeder dritte Verkehrsunfall betrifft die Altersgruppe von 15 bis 24 Jahren. Deshalb bemühte sich Hauptmann Christoph Müllner gemeinsam mit den Fachleuten des ÖAMTC um ein vielfältiges Rahmenprogramm: „Wir wollten den Grundwehrdienern auf authentische Weise das Thema Verkehrssicherheit näher bringen. Denn die Sensibilisierung von Führerscheinneulingen für Sicherheitsaspekte im Straßenverkehr ist auch dem Österreichischen Bundesheer ein großes Anliegen.“ An drei Stationen konnten die Rekruten das Thema Verkehrssicherheit hautnah erleben:

- beim kostenlosen Check der Lichtanlagen - inklusive Lamperltausch und Korrektur der Scheinwerfer-Einstellung;

- am Gurteschlitten: an diesem Trainingsgerät wird der Aufprall eines Pkw mit 25 km/h simuliert. Dadurch konnten die Teilnehmer Bedeutung und Wirkung von Rückhaltesystemen am eigenen Leib erfahren;

- mit der Promille Brille: simuliert den Zustand der Beeinträchtigung durch Alkohol. Zeigt die Schwierigkeit einfachster Handlungenunter Alkoholeinfluss auf;

Begleitend macht die ÖAMTC-Wanderausstellung „7 Schicksale – 7 Schatten“ seit 17. August in der Martinkaserne Station. Im Mittelpunkt stehen sieben lebensgroße Schattenfiguren. Jede Silhouette steht für das Schicksal eines jungen Menschen, der in den vergangenen Jahren auf Österreichs Straßen ums Leben kam. Die Texte auf den Figuren wurden von Angehörigen verfasst, sie erzählen die tragische Geschichte hinter den „Schatten“.

„Wie fühlt sich ein Aufprall mit 25 km/h an? Wie erlebe ich eine Alkoholbeeinträchtigung nüchtern? Regionalleiter Rudolf Leeb (links), Gerald Rottensteiner (rechts, Stützpunktleiter in Eisenstadt) und ihr Team vom ÖAMTC klärten die Rekruten auf.“
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