Erster ÖVP-Ortschef seit 1992. Markus Binder (ÖVP) entschied Stichwahl für sich. Der bisherige Bürgermeister Jürgen Marx (SPÖ): „Stehe weiter zur Verfügung.“

Von Nina Sorger. Erstellt am 01. November 2017 (03:57)
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Jubelstimmung. Horst Donner, Franz Steindl, Bürgermeister Markus Binder, seine Gemeinderäte Werner Strommer und Angelika Trimmel, ÖVP-Klubobmann Thomas Steiner, die Amtskollegen Stefan Bubich und Christoph Wolf.
BVZ

Bei der Bürgermeister-Stichwahl machte Markus Binder (ÖVP), nachdem er mit der ÖVP im ersten Wahlgang die SPÖ überholt hatte, die Überraschung perfekt: Mit 850 Stimmen, 51,2 Prozent, entschied er die Bürgermeisterwahl für sich. Der bisherige Bürgermeister Jürgen Marx (SPÖ) unterlag mit 809 Stimmen, also 48,8 Prozent.

„Was soll man sagen? Es war zu erwarten, dass es Kopf an Kopf ausgeht. Die Bevölkerung hat entschieden. Ich stehe meiner Partei aber weiter als Nummer eins zur Verfügung“, erklärt Marx. „Das ist ein Wahnsinnsergebnis!“, kommentiert der neue Bürgermeister Markus Binder seinen Wahlsieg: „Die Mörbischer haben gezeigt, dass sie eine Veränderung wollen.“

Eines seiner ersten Vorhaben: „Es gibt viele Ideen, aber man muss erst einmal schauen, wie man das umsetzen kann, denn die finanzielle Lage der Gemeinde ist nicht die beste. Daher werde ich einen Kassasturz machen lassen und schauen, wo sind Schulden – auch die ausgelagerten – und was können wir da umsetzen“, so Binder. Die Mandatsverteilung im Gemeinderat: SPÖ: 10, ÖVP: 9, FPÖ: 2.