Waba macht Seefestspiel-Bühnenbild für „Mariza“. Bühnenbildner Manfred Waba aus Podersdorf am See wird 2018 die Mörbischer Seebühne „der Landschaft verbunden“ in Szene setzen.

Von Nina Sorger. Erstellt am 24. November 2017 (05:25)
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Geschnuppert. Manfred Waba (l.) mit Sohn Christian 2017 noch als Zuschauer bei der Premiere des „Vogelhändlers“ – im kommenden Jahr wird „Gräfin Mariza“ mit seinem Bühnenbild starten. Foto: Sorger
Nina Sorger

Seine monumentalen Bühnenbilder für die Opernfestspiele St. Margarethen machten ihn bekannt. Nun soll Manfred Waba zu den Festspielen des Bezirks zurückkehren – allerdings zu den Seefestspielen Mörbisch. Dort wird Waba das Bühnenbild für die kommende Operettenproduktion „Gräfin Mariza“ gestalten, die von 12. Juli bis 25. August 2018 auf der Seebühne zu sehen sein wird.

Der Klassiker – mit Gassenhauern wie „Komm mit nach Varasdin“ – wird unter der Regie von Karl Absenger im neuen Gewand zu erleben sein, wie auch der neue Künstlerische Direktor Peter Edelmann erklärt: „Es wird einige Überraschungen geben.“ Zu viel will er aber noch nicht verraten.

Drehbühnen, Hebe- und Klappmechanismen

Auch Manfred Waba lässt wissen: „Es wird eine wilde G‘schicht!“ Er erklärt: „Man wollte eine neue Optik. Es wird ein poetisches, der Landschaft verbundenes Bühnenbild werden, in das sich der See und das Schilf hineinziehen – technisch wahnsinnig aufwendig, mit Drehbühnen, Hebe- und Klappmechanismen.“

Wie Edelmann beim 60-Jahr-Jubiläum der Seefestspiele andeutete, soll auch eine Geige im Bühnenbild eine Rolle spielen. Waba, der „vor einiger Zeit gefragt wurde“, sieht in der Aufgabe „eine schöne Herausforderung“: „Ich freue mich, dass ich das Vertrauen bekommen habe und dass ich als Burgenländer im eigenen Land genommen wurde“, so Waba.