Fix: Schokofabrik schließt, Sozialplan steht. Gute Nachricht in einer schwierigen Situation: Die Gewerkschaft einigte sich nach langen Verhandlungen mit Mars Austria auf einen Fahrplan, der zumindest das Schlimmste für die rund 110 Arbeitskräfte in Breitenbrunn verhindern konnte.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 20. Februar 2020 (18:19)
Das Betriebsgelände inklusiver gewisser Infrastruktur könnte bereits bald von einer anderen Firma übernommen werden.
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Fix: Sozialplan steht, Aus für Schokofabrik

Wie eine Sprecherin von Mars Austria der BVZ mitteilte, können bis Ende des heurigen Jahres können die Arbeiter weiterarbeiten, danach gibt es einen einen Sozialplan, mit dem viele der Mitarbeiter „sehr zufrieden“ sind, wie Bürgermeister Helmut Hareter (SPÖ) der BVZ mitteilte. „Es arbeiten doch einige Breitenbrunner bei Mars Austria. Mit einigen von ihnen konnte ich bereits sprechen, die waren mit dem Sozialplan sehr zufrieden“, so Hareter.

Nachfolge-Firma? Es „schaut gut aus“

„Derzeit werden außerdem Anfragen von Interessenten für eine potenzielle Übernahme von Teilen oder der Gesamtheit der Fabrikanlagen geprüft“, lässt Mars Austria die Breitenbrunner hoffen. „Die haben eine eigene Abteilung, die sich weltweit um die Übernahme ihrer aufgelassenen Infrastruktur kümmert. Es schaut gut aus“, ist Hareter vorsichtig aber doch zuversichtlich. „Uns ist wichtig, dass es eine Firma wird, die Arbeit für die Menschen hier schafft und in die Region passt“, erklärt Hareter, der immerhin seinen Humor nicht verloren hat: „Also keine Schwer-Industrie.“

Land bemüht sich um Produktionsfirma

Gerüchteweise soll eine Produktionfirma Interesse an der Ansiedelung am Standort Breitenbrunn haben.
Die für Firmenansiedelungen zuständige Wirtschaft Burgenland Gmbh arbeitete im Hintergrund seit Ankündigung der Schließung an einer Nachfolgelösung.

Nähere Infos dazu finden Sie am Mittwoch in Ihrer BVZ.