Teil 2 „Eisenstadt einst und heute“: Der Schwechaterhof. Das markante Gebäude am Ende der Hauptstraße wurde 1979 bis 1982 errichtet.

Von Redaktion Eisenstadt. Erstellt am 09. August 2019 (12:45)

1816 kaufte die Stadt von Paul Wimmer um 40.000 Gulden das Gebäude und richtete es als Einkehrgasthof „Zur weißen Rose“ ein. Nach einer Erweiterung 1891 wurde es 1924 gänzlich abgerissen und durch einen modernen Neubau ersetzt. Am 30. April 1925 eröffnete es als „Hotel-Gastwirtschaft und Kaffeehaus Weiße Rose“. Die Pächter waren Josef Dangl und Hans Greger.

Der „Facebook-Archivar“ Hans Larnhof, li. unten: Der Rest des Schwechaterhofs 1979.
Privat

Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als sowjetisches Informationszentrum, ab 1955 wurde es zum „Schwechaterhof“, dem größten und modernsten Hotel des Burgenlandes, wie ein Zeitungsartikel aus 1958 berichtet: „Ausgestattet mit allem Komfort: Zimmer mit Fließwasser, Bad und WC, Café, Espresso, Restaurant mit Wiener und ungarischer Küche, original Zigeunermusik im Kellerstüberl, Garagen und Parkplatz.“

Das zweite Bild  zeigt den Donnerstag, 5. Juli 1979. An diesem begann um 17 Uhr der letzte Akt der Abbruchsaktion des Schwechaterhofes, noch steht im Bild die Fassade des Cafés.

Heute steht an dieser Stelle der Bundesländerhof mit Hotel Burgenland, Café Bienenkorb und Geschäften, wie unten im Bild das Modegeschäft Glatter.

Oben: Der „Facebook-Archivar“ Hans Larnhof, li. unten: Der Rest des Schwechaterhofs 1979.
BVZ