Schule der Zukunft als Langzeitprojekt. Kinderkrippe wird erweitert, Kindergarten neu gebaut und letztlich auch die Neue Mittelschule modernisiert.

Von Doris Fischer. Erstellt am 19. Juli 2018 (04:28)
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Ein langfristiges Projekt, die Schule der Zukunft, möchte Bürgermeister Michael Lampel (SPÖ) in Angriff nehmen. Dafür soll viel Geld in die Hand genommen werden.

Die kolportierten zehn Millionen Euro wollte Bürgermeister Lampel aber nicht bestätigen. Auf Zahlenspiele lässt er sich nicht ein. „Die Neue Mittelschule ist bereits 100 Jahre alt und entspricht nicht mehr den modernen Anforderungen, die heute an pädagogische Einrichtungen gestellt werden“, stellt Bürgermeister Michael Lampel fest.

Ausgehend vom Projekt „Erlebnisraum Schule“, das bereits seit zwei Jahren läuft, hat die Pädagogische Hochschule ein Konzept für die NMS erstellt. „Pädagogisch haben wir das Projekt abgehandelt, aber planerisch stehen wir ganz am Anfang“, lässt Lampel wissen.

Denn bevor es an den Neubau der NMS geht, müssen noch einige „Vorarbeiten“ erledigt werden. So muss es eine Grundstücksbereinigung geben. Denn das Grundstück, auf dem die NMS steht, gehört der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG).

„Hier laufen Gespräche. Wir müssen uns langfristig absichern“, so Lampel. Und noch etwas ist erforderlich: Der Kindergarten muss abgesiedelt sein, da der Platz für die NMS benötigt wird. Ein Kindergartenneubau im Anschluss an die Kinderkrippe ist geplant. Ab Herbst wird diese aufgrund der großen Nachfrage um eine vierte Krippengruppe erweitert.