Fertörakos: Rästelraten über Fähre

Erstellt am 29. Januar 2022 | 05:42
Lesezeit: 2 Min
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Angedockt. Die heimischen Fährenbetreiber hoffen auf den Zuschlag für die Verbindung nach Fertörakos.
Foto: Fertő Par t
Betreiber des Mega-Baus in Fertörakos sorgt mit Fähren-Grafik für Spekulationen.
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Die Betreiber des Mega-Projektes am ungarischen Ufer des Neusiedler Sees sorgen mit einem Suchbild für Spekulationen. Darauf zu sehen ist nämlich auch eine Fähre — deren Zukunft derzeit noch vollkommen unklar ist. Die BVZ fragte die Fähren-Betreiber im Burgenland nach ihrem Informationsstand.

Von den Schifffahrtsunternehmen Weiss und Schreiner weiß man von nichts und führe auch keine diesbezüglichen Gespräche. Bei Schifffahrt Gmeiner betont man, dass es derzeit noch gar keinen Anliegehafen auf ungarischer Seite und somit auch keinen Ansprechpartner gebe. Zu Saisonbeginn im April werde man aber Gespräche suchen. „Das wäre natürlich schön und eine erfreuliche Geschäftsverbindung“, heißt es vom Betrieb auf BVZ-Anfrage.

Bei der Schifffahrt Drescher betont Kapitän Roman Drescher, der bisher mit seiner Fähre die von Ungarn umworbenen, österreichischen Touristen nach Fertörakos führte, dass man nach wie vor keinerlei Informationen aus Ungarn bekommen habe. „Wir hoffen jedenfalls, dass wir in Zukunft wieder fahren können“, so Drescher optimistisch. Dass auch ein ungarisches Unternehmen die Fahrten übernehmen könnte, wollte keiner der Betreiber ausschließen. Dazu müssten allerdings diverse rot-goldene Institutionen grünes Licht geben.

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