Darf's ein Fisch für Weihnachten sein?

Die SPÖ will zum Weihnachtsfest heimische Fische auf den Tellern sehen — etwa von Helmut Schwarz aus Oggau.

Erstellt am 20. Dezember 2020 | 04:24
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SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich, Berufsfischer Helmut Schwarz und Oggaus Bürgermeister Thomas Schmid plädieren zum Weihnachtsfest für heimischen Fisch auf den Tellern.
Foto: zVg

Regional und frisch auf den Tisch: So sollte das Festessen heuer aussehen, wenn es nach der SPÖ geht. „Zu den traditionellen Weihnachtsgerichten zählt nach wie vor der Fisch. Wer bei seinem Weihnachtsmenü auf Regionalität und Frische setzen will, kann sich feinste Ware von unseren Fischern holen“, erklärt SPÖ Klubobmann Robert Hergovich.

Auch wenn das Fest heuer etwas anders und kleiner ausfallen wird, unverändert sind dagegen die Essensvorlieben. Über die Weihnachtsfeiertage steigt der Fischkonsum in Österreich deutlich: „Der Fisch ist nach wie vor sehr beliebt an Weihnachten“, weiß auch Helmut Schwarz, Berufsfischer aus Oggau. Er ist einer der letzten Berufsfischer des Landes, seinen Fang verkauft er ab Hof.

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Geschmacklich haben seine Fische auch Hergovich sowie Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Thomas Schmid überzeugt. „Wer bei seinem Weihnachtsmenü ebenfalls auf Regionalität und Frische setzen will, kann sich feinste Ware von unseren Fischern wie Helmut Schwarz holen“, so Hergovich. Die Werbetrommel rührt auch Schmid, der sich zu Schwarz‘ Stammkunden zählt: „Der geräucherte Aal ist vielleicht nicht die erste Wahl für die Feiertage, aber für das restliche Jahr immer eine Empfehlung“, berichtet der Bürgermeister aus eigener Erfahrung.

Seinen Betrieb führt Schwarz bereits in dritter Generation. Jeden Freitag versorgt er die Burgenländer ab Hof mit seinen Fischen oder auch gegen telefonische Terminvereinbarung. Sein Angebot umfasst Frischfische und Räucherfische, Zander,