Neustart im Steinbruch mit der „Zauberflöte“. Nach einem Jahr Pause wird im Sommer 2019 wieder Oper im Steinbruch St. Margarethen gespielt. Esterházy und Land präsentierten nun die neue „Zauberflöten“-Produktion.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 05. März 2018 (13:51)
Esterhazy
Doskozil, Wessely, Petschnig, Serafin

Die Förder-Diskussion zwischen Esterházy und dem Land Burgenland hatte nicht zuletzt dazu geführt, dass es im heurigen Sommer keine Opernproduktion im Steinbruch St. Margarethen geben wird. Nachdem sich Land und Esterházy auf eine neue Kooperation geeinigt haben, präsentierte man nun gemeinsam die geplante Oper: Im Steinbruch wird ab 10. Juli 2019 mit Mozarts „Zauberflöte“ ein Klassiker zu sehen sein.

Esterházy-Direktor Karl Wessely betonte in der gemeinsamen Pressekonferenz: „Die Wiederaufnahme der Oper im Steinbruch ist der Auftakt der neuen Zusammenarbeit zwischen Land und Esterházy. Dadurch konnte die Oper für die nächsten fünf Jahre gesichert werden.“ Landesrat Hans Peter Doskozil (SPÖ): „Wir haben mit Esterházy wesentliche Schritte gesetzt. Die Oper für 2019 ist eines der Ergebnisse unserer intensiven Gespräche und steht für das vielseitige Kulturangebot im Burgenland.“

„Das ist wichtig für die ganze Region“ Thomas Steiner

So wird in einzelnen Arbeitsgruppen nun auch geprüft, wie in der „Festivalregion Neusiedler See“ Synergien zwischen der Oper, dem Musikfestival „Herbstgold“ und den Seefestspielen Mörbisch geschaffen werden können. Die Wiederaufnahme der Oper ist auch für Landesrat Alexander Petschnig (FPÖ) „eine Bereicherung des Kulturangebotes auf höchsten Niveau“: „Es sollte nun ein gemeinsames Ziel sein, Synergieeffekte zu nutzen und Doppelgleisigkeiten zu vermeiden.“

„Das ist wichtig für die ganze Region“, so ÖVP Landesparteiobmann Thomas Steiner zur heutigen Ankündigungen der Esterházy Betriebe bereits 2019 „Die Zauberflöte“ in St. Margarethen spielen zu wollen. Er betont weiter: „Lange genug haben Wirtschaft und Gemeinden den Schaden getragen, den Ex-Landesrat Bieler, verursacht hat.“

Werner Müllner
Bei der gemeinsamen Pressekonferenz