Proben für "Nabucco" im Steinbruch St. Margarethen haben begonnen

Erstellt am 07. Juni 2022 | 12:43
Lesezeit: 2 Min
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Steinbruch St. Margarethen
Foto: Andreas Tischler
Im Steinbruch St. Margarethen haben am Dienstag die Proben für Giuseppe Verdis Oper "Nabucco" begonnen.
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Das Leading Team um Regisseur Francisco Negrin versammelte sich erstmals bei der fast 7.000 Quadratmeter großen Bühne, auf der derzeit das Babylon von König Nebukadnezar entsteht. Zwölf Tonnen Stahl, 547.000 Stück Schrauben, 4,6 Tonnen Putz und Farbe sowie jede Menge Styropor werden für das Bühnenbild verbaut, das in Kürze fertig werden soll. Die Premiere ist am 13. Juli.

Die Bühne ist heuer mit zahlreichen Steinen und Felsen bewusst natürlich gestaltet, um sich in den Steinbruch einzugliedern, betonte der Regisseur. Auch die Farben der Kostüme - grün und braun - orientieren sich an der Kulisse. Einzig die Babylonier werden opulenter gekleidet sein, um ihre Arroganz und übermäßige Beanspruchung der Natur hervorzuheben, meinte Negrin. Denn während das hebräische Volk sich nach Freiheit und einem Ende der babylonischen Gefangenschaft sehnt, beschreitet Nabucco seinen Weg an die Macht, von Selbstüberschätzung getrieben, und unterwirft dabei Gesellschaft und Natur.

Am Dienstag wird im Steinbruch zunächst die Musik im Vordergrund stehen, am Mittwoch sollen dann die Proben starten. Als Nabucco mit dabei sein wird Lucas Meachem, als Ismaele Jinxu Xiahou, als Zaccaria Jongmin Park, als Abigaille Evgenia Muraveva und als Fenena Monika Bohinec. Geplant sind 90 Proben - aufgrund der Hitze im Steinbruch jeweils von 10 bis 13 sowie von 18 bis 21 Uhr.

("Nabucco" von Giuseppe Verdi, Steinbruch St. Margarethen, Premiere am 13. Juli. Infos und Tickets unter www.operimsteinbruch.at/)

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