Franz Posch mit "Mei liabste Weis" im Schloss Esterházy. Franz Posch begrüßt seine Musikanten/innen und Gäste zur 157. Ausgabe der Sendung „Mei liabste Weis" im Schloss Esterházy in Eisenstadt.

Erstellt am 06. März 2018 (14:00)
ORF Hans Leitner

Die erste Sendung im Jubiläumsjahr 2018 - die „Liabste Weis“ gibt es heuer 30 Jahre - findet in einem höchst repräsentativen Rahmen statt. Der Haydnsaal im Schloss Esterházy ist nicht nur wegen seiner besonderen akustischen Qualität weit über die Grenzen Österreichs bekannt.   

Andreas Tischler

Als Wirkungsstätte von Joseph Haydn hat das Schloss auch einen Bezug zur heimischen Volksmusik. Die Verbindungen zwischen Haydns Schaffen und musikalischen Motiven aus der Volksmusik werden immer wieder diskutiert. Bei der „Liabsten Weis“ spielt neben diesen typischen Klängen aus dem Burgenland auch die Kulinarik eine große Rolle: Pannonisches Lebensgefühl und die reizvolle Landschaft rund um den Neusiedlersee.

Die Musikantinnen und Musikanten der „Liabsten Weis“:

Die Schürzenträger 

Acht Spitzenmusiker und eine Spitzenmusikerin, die sich unter anderem der Pflege der burgenländischen Blasmusiktradition verschrieben haben. 

Heanzen Quartett 

Die Gruppe unter Leitung von Rudi Pietsch gibt mit Vorliebe alte burgenländische Volksweisen zum Besten.

Agnes Palmisano     

Diese vielseitige Sängerin ist in mehreren Genres daheim. Ihr Herz schlägt aber für die einfachen Lieder, die sie mit ihrem Charisma zu neuem Leben erweckt.

Streichquartett der Haydn Philharmonie (Orchestra In Residence Schloss Esterházy)

Sitz und Heimat des berühmten Orchesters ist der Haydnsaal, für den Joseph Haydn den Großteil seiner Werke komponiert hat. Es ist also ein „Muss", dass mindestens ein Satz aus einem Haydn-Quartett erklingt.

Ungarische Tänzerinnen und Ensemble RAJKÓ

Csárdás in Reinkultur, begleitet von traditioneller ungarischer Volksmusik.

Tibor Skolnoki ist der Garant dafür, dass dieser Teil der Musikkultur in der „Liabsten Weis“ aus dem Burgenland nicht zu kurz kommt.