Stefan Bubich tritt ab

Oslips Bürgermeister Stefan Bubich übergab das Amt an Margit Wennesz-Ehrlich.

Erstellt am 29. Oktober 2021 | 06:32
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Schichtwechsel. Stefan Bubich übergab das Bürgermeisteramt an Margit Wennesz-Ehrlich.
Foto: zVg

Nach mehr als fünf Jahren im Amt legte Oslips Bürgermeister Stefan Bubich bei der vergangenen Gemeinderatssitzung seine Funktion zurück. Auf den Bürgermeister-Sessel folgt Margit Wennesz-Ehrlich.

Mit dem Titel „Alt-Bürgermeister“ hat Bubich kein Problem, scherzt der Ortschef außer Dienst gegenüber der BVZ. „So schwer ist mir der Abschied letztlich gar nicht gefallen“, fährt er fort. Nach fünf Jahren an der Spitze der Gemeinde sei ein Wechsel nichts Schlimmes. Bubich war bereits in der JVP Oslip aktiv, seit 2012 war er auch in der Gemeindepolitik aktiv, er kam gleich als Gemeindevorstand ins ÖVP-Team. Für eineinhalb Jahre übernahm er schon zwischenzeitlich die Parteiführung, gab sie aber wieder an Johann Schumich ab. 2017 übernahm er dann, bereits als Bürgermeister, endgültig die Parteiführung. Bis er sie eben bei der letzten Gemeinderatssitzung im Oktober gemeinsam mit dem Bürgermeisteramt übergab.

Auch aus dem Gemeinderat scheidet Bubich aus und hat damit keine Funktion mehr auf Gemeindeebene. Das sei richtig so, er wolle keinesfalls „ein Muppet sein, das von der Seitenlinie gute Ratschläge erteilt“, erklärt Bubich seinen Rückzug aus der Tagespolitik.

Als Geschäftsführer des Burgenländischen Gemeindebundes ist er aber weiterhin als Berater für die heimischen Ortschefs tätig. Für diese Aufgabe bleibe ihm mit dem Rückzug als Bürgermeister nun „endlich ausreichend Zeit. Ich freue mich, wieder vermehrt den direkten Austausch mit den Ortschefs suchen zu können und mich um ihre Anliegen zu kümmern. Die Arbeit macht mir wirklich viel Spaß“, ist Bubich über die Veränderung in seinem Leben keinesfalls traurig. In dieser Funktion bleibt Bubich seiner Nachfolgerin also erhalten.

Als wichtigste Projekte seiner Amtszeit nennt der neue Alt-Bürgermeister etwa den Hochwasserschutz, der im Vorjahr für 1,2 Millionen Euro errichtet wurde, die neue Leichenhalle, die knapp vor der Amtsübergabe eröffnet wurde oder den neuen „Ortsteil“ im Gebiet Mönchäcker. Was die größten Herausforderungen für seine Nachfolgerin sein werden, will er nicht bewerten. Ihre Agenda müsse seine Nachfolgerin schon selber setzen.

Nächste Woche lesen Sie hier das Amtsantritts-Interview mit Margit Wennesz-Ehrlich.