Wulkaprodersdorf: Fitness im alten Stadl

Seit diesem Jahr können Wulkaprodersdorfer bei Personal Trainer Thomas Koczan in seinem alten Stadl, welcher zu einem Fitnessraum umfunktioniert wurde, trainieren.

Erstellt am 01. Oktober 2021 | 05:54

WULKAPRODERSDORF Ernährungsberater und Personaltrainer Thomas Koczan erschuf einen Fitnessraum der etwas anderen Art - aber dennoch genau nach seinen Vorstellungen. Genau ein Jahr dauerte es, bis er aus dem familieneigenen Stadl einen Fitnessraum machte. Thomas Koczan erklärt: „Ich wollte meinen Klienten effizientes Training in einer einzigartigen Atmosphäre zu bieten, die es so im Burgenland nicht gibt. Da kam mir die Idee, das rustikale Ambiente unseres Stadls zu nutzen.“

Individuelle Einzeltrainings und Gruppenkurse

Der Fitnessstadl ist kein Fitnessstudio im herkömmlichen Sinne, sondern eine Art Bewegungsraum. Einen monatlichen Beitrag, wie bei anderen Fitnessstudios gibt es nicht. Einzeltrainings und Gruppenkurse finden individuell nach Absprache mit den Kunden statt. Die Trainingskonzepte richten sich dabei nach den Bedürfnissen und Wünschen der Trainierenden und reichen von funktionellem Krafttraining über Gewichtsreduktion bis hin zu gezieltem Muskelaufbautraining. „Da ist dann auch wirklich für alle etwas dabei“, lacht der Personaltrainer.

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Auf die Frage, was seinen Fitnessraum von den Anderen abhebt, antwortet Thomas prompt: „Hier sind an erster Stelle sicher die einzigartige Atmosphäre des Stadls zu erwähnen und natürlich die individuelle Betreuung. Meine jahrelange Erfahrung und Tätigkeit in unterschiedlichsten Fitness- und Gesundheitseinrichtungen haben mich rasch erkennen lassen, dass personalisiertes Training – ganz auf den Einzelnen oder die Gruppe zugeschnitten – letztendlich immer der effektivste Weg zum Ziel sind.“

Die Einzigartigkeit der Location wissen auch seine Kunden zu schätzen. Die Resonanz war seit Eröffnung des Fitnessraums sehr positiv. Thomas konnte in kürzester Zeit das Interesse von vielen Sportbegeisterten wecken. Doch nicht nur das, er konnte sogar einige Sportmuffel bekehren, was ihn natürlich sehr freut. Doch auch wenn sich der Sportbegeisterte derzeit nicht beklagen kann, lief es nicht immer so gut für Thomas Koczan. Die pandemisch bedingte Zwangspause war nicht nur für ihn eine massive Herausforderung, sondern auch für die gesamte Fitnessbranche. Doch daran zu verzweifeln, kam für den 37-Jährigen nicht in Frage. Thomas nutze die „Auszeit“, um sich neue Kompetenzen anzueignen und sein Angebot zu erweitern. Sein in dieser Zeit entwickeltes Online-Training läuft aktuell immer noch so gut, sodass er dieses beibehalten möchte.

Gesunde Ernährung und Bewegung

Für alle, dich sich zukünftig gesunder ernähren möchten, hat der ausgebildete Ernährungsberater und Personaltrainer einige Tipps parat: „Das Wichtigste ist erst einmal, die eigenen Barrieren zu entdecken und diese dann strategisch zu umgehen. Sprich: Was hindert mich daran, nachhaltig und gesund zu essen? Meine Tätigkeit als Ernährungsberater liegt deshalb nicht in einer simplen Auflistung gesunder Rezepte oder Lebensmittel, sondern vorrangig im Finden einer individuellen Lösung für den ganz persönlichen Alltag.“ Wenn man Schwierigkeiten hat, um sich für Sport und Bewegung zu motivieren, sollte man sich auf das Gefühl danach fokussieren. Durch die Bewegung werden Endorphine ausgeschüttet und man wird automatisch glücklich.

„Immer am Ball bleiben“

Für die Zukunft wünscht sich der Wulkaprodersdorfer eine stetige Weiterentwicklung seiner selbst und seines Programms. „Es tut sich einfach wahnsinnig viel im Fitness- und Ernährungssektor. Da muss man am Ball bleiben“, so Thomas. Aber auch im Stadl selbst soll sich einiges tun: Neue Geräte und trendige Fitnesstools, die einfach Spaß machen sollen. Ein etwas größeres Projekt soll ebenfalls in naher Zukunft umgesetzt werden: Die Erweiterung seines Fitnessraums um einen Outdoorbereich. Außerdem stehen neue Projekte, Schulungen und Vorträge zu Prävention und Gesundheitsförderung, körperliche Fitness und gesunde Ernährung am Arbeitsplatz an. „So wird’s einem auch nie fad und das ist wichtig“, freut sich Thomas.