Leithalandbus fährt auch 2022: Zwei „Neue“ mit an Bord

Erstellt am 19. Mai 2022 | 05:51
Lesezeit: 2 Min
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Gemeindeübergreifendes Projekt. Die Bürgermeister Markus Nitzky, Thomas Tiwald, Ernst Edelmann, Christoph Wolf und Martin Radatz.
Foto: zVg
Nach der Testphase im Vorjahr wird das Pilotprojekt im heurigen Sommer fortgesetzt – diesmal in fünf Gemeinden. Neu dabei sind Stotzing und als erste „rote“ Gemeinde Wimpassing.
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„Der Leithaland-Bus wird als Anrufsammeltaxi organisiert und steht allen Gemeindebürgern zur Verfügung“, betonen die Ortschefs der mit heuer teilnehmenden Gemeinden, Christoph Wolf (Hornstein), Ernst Edelmann (Wimpassing), Martin Radatz (Leithaprodersdorf), Markus Nitzky (Loretto) und Thomas Tiwald (Stotzing).

Gerade in kleinen Gemeinden sei es wichtig, „die Mobilität der älteren Generation hochzuhalten.“ Der Leithaland-Bus bringe dabei Vorteile wie die Möglichkeit, nach einem Lokalbesuch sicher nach Hause zu gelangen oder „nach Leithaprodersdorf zum Arzt oder nach Hornstein zum Bauernmarkt zu fahren.“

Fragebögen im Sommer um Fahrgäste-Meinung zu erheben

Zum Einsatz kommt der Hornsteiner Elektro-Ortsbus, der seit 2019 in der Gemeinde unterwegs ist, und mit „zahlreichen Preisen ausgezeichnet“ wurde, wie Wolf betont.

Von Juni bis Anfang Oktober steht der Bus 30 Stunden pro Woche zur Verfügung, donnerstags bis samstags von 17 bis 23 Uhr sowie am Samstag und Sonntag zusätzlich von 9.30 bis 15.30 Uhr. Für Fahrten im Ort gilt ein Tarif von 1,50 Euro, außerorts von zwei Euro.

Die Kosten für die Pilotphase belaufen sich auf rund 25.000 Euro, diese sollen zwischen den fünf Gemeinden nach einem Einwohnerschlüssel aufgeteilt werden.

Während des Sommers soll zudem per Fragebögen die Meinung der Fahrgäste erhoben werden, um zu sehen, „wo es Verbesserungspotenzial gibt“, so Initiator Christoph Wolf, – danach werde das Projekt evaluiert.

Letztendlich hoffe man auf die Einführung einer Leithaland-Buslinie als Verbindung von Hornstein, Neufeld, Steinbrunn, Wimpassing und Leithaprodersdorf, um „öffentliche Versorgungslücken zu schließen und den Schülerverkehr zu organisieren“. Aktuell bemühe man sich um Förderungen.

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