Trickdiebinnen schlugen zwölfmal zu. Die burgenländische Polizei ist zurzeit drei Trickdiebinnen auf der Spur. Das Trio soll im Burgenland, der Steiermark und in Niederösterreich insgesamt zwölfmal zugeschlagen haben.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 27. Dezember 2016 (13:05)
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Die Polizei hat Spuren gesichert
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Zwei der Frauen konnten nun identifiziert werden. Sie stammen aus Rumänien und sind 18 und 22 Jahre alt. Das Trio ist flüchtig und soll sich als Spendensammler ausgeben. Die Polizei warnt.

Die Masche dürfte laut Exekutive stets dieselbe sein. Unter dem Vorwand Geld für behinderte Kinder zu sammeln, bringen die Trickdiebinnen die Opfer dazu, ihnen ein paar Münzen zu geben. Danach umarmen sie das Opfer und stehlen so unbemerkt Geldscheine aus der noch offenen Brieftasche. Auf diese Weise wurden im November und im Dezember zwei Pensionisten (70 und 78 Jahre alt) in Pinkafeld (Bezirk Oberwart) um insgesamt 650 Euro erleichtert.

Bei den Erhebungen stellten die Beamten einen Zusammenhang zu zehn weiteren Fällen her. Nun wird die Mithilfe der Bevölkerung erbeten. Die Polizei beschreibt die Rumäninnen als etwa 1,70 Meter groß und schlank mit schwarzen, schulterlangen Haaren.