Eisenstadt: Polizei-Zentrale für Notrufe. In der Landesleitzentrale solle in Zukunft alle polizeilichen Notrufe des Burgenlandes eingehen.

Von Doris Fischer. Erstellt am 20. Juni 2018 (05:39)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7293572_eis25df_stella_greiner.jpg
Präsentiert. Landespolizeidirektor-Stellvertreter Christian Stella und Polizeisprecher Helmut Greiner (v.l.) studieren die Pläne.
Doris Fischer

Wer im Burgenland einen Notruf unter den Nummern 122 oder 133 tätigt, wird in die Landesleitstelle weitergeleitet. Hier gehen alle Notrufe des Burgenlandes ein. Die Landesleitstelle befindet sich im Gebäude der Landespolizeidirektion in der Neusiedler Straße.

„Mit der Landesleitstelle wird einer Empfehlung des Rechnungshofes Rechnung getragen“, stellt Landespolizeidirektor-Stellvertreter Christian Stella fest.

38 Beamte in die Landesleitzentrale

Mit dem Umbau und die Zentralisierung werden mehr Personal und somit auch mehr Büros benötigt. In den Räumlichkeiten des Stadtpolizeikommandos und des Operativen Kriminaldienstes sollen die Mitarbeiter untergebracht werden. Der Umbau hierfür soll im August starten und im November abgeschlossen sein. „Wir planen Mitte Jänner mit der Besiedelung“, stellt Stella in Aussicht.

Bis zu 38 Beamte werden im ersten Stock der Landespolizeidirektion im Schicht- und Wechseldienst arbeiten. Bis dahin sollen auch alle Alarmanlagen in das System eingespielt sein. „Der Vollbetrieb wird erst bei ELKOS, dem Einsatzleit- und Kommunikationssystem, online gehen. Das wird voraussichtlich ab Mai 2019 sein“, betont der Landespolizeidirektor-Stellvertreter.

Aber das wird nicht die einzige Baustelle in der Landespolizeidirektion sein: Mitte 2019 soll das Einsatztrainingszentrum auf dem Gelände des Bundesamtsgebäudes errichtet werden. Dort werden dann das ausgelagerte Stadtpolizeikommando und der Operative Kriminaldienst nach zwei Jahren wieder ihre Büros haben.