Fernsehduell: Stiegl misst sich mit Mälzer. In der aktuellen Staffel der Sendung „Kitchen Impossible“ misst sich der Promikoch aus Purbach, Max Stiegl, mit Kochstar Tim Mälzer.

Von Helena Hausensteiner. Erstellt am 17. Januar 2019 (05:54)
Haubenkoch Max Stieg von Gut Purbach
zVg

Erst vor Kurzem präsentierte der dreifache Haubenkoch Max Stiegl sein Buch „Sautanz“, jetzt erobert er auch die Fernsehbildschirme. Er nimmt an der aktuellen Staffel von „Kitchen Impossible“ – einer der erfolgreichsten Kochsendungen im deutschen Fernsehen – teil und stellt dabei im Duell gegen den deutschen Starkoch Tim Mälzer sein Können unter Beweis.

Ganz unbekannt war der in Slowenien geborene Haubenkoch den Sendungsmachern nicht: Bereits 2018 diente seine Küche als Austragungsort einer Folge der erfolgreichen Sendung, bei der die damaligen Teilnehmer das Paradegericht im Gut Purbach, „Huhn in der Blase“, nachkochten. Auch der weltbekannte TV-Koch Anthony Bourdain besuchte ihn in seinem Gasthaus „Gut Purbach“.

Und so kam es zu der „Duell-Forderung“:

„Ich habe mich nicht beworben, ich wurde angeschrieben und dazu eingeladen, bei der Kochsendung mitzumachen“ so Max Stiegl. „Diese einmalige Möglichkeit wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und ich habe mich unglaublich gefreut, Teil dieser großartigen Sendung zu sein“, ist der erfolgreiche Küchenchef begeistert.

In New York dem Kontrahenten gegenüber gestanden

Bei „Kitchen Impossible“ werden zwei Köche in ein fremdes Land geschickt, wo ihnen eine Spezialität des Landes vorgestellt wird. Die Teilnehmer müssen das Gericht nur anhand des Geschmacks und Aussehens so exakt wie möglich nachkochen. Weder Zutaten, noch Tipps werden den Köchen zur Verfügung gestellt. Danach wird die Speise von einer einheimischen Jury mit Punkten bewertet. Der Koch mit den meisten Punkten gewinnt das Duell. „Die größte Herausforderung an der Aufgabe war, das Geheimnis des Gerichts aufzudecken und herauszufinden, was die Speise so besonders macht“, so der in Purbach lebende Gastronom.

Die kulinarischen Duelle führten ihn nach Berlin und sogar bis nach New York, wo er seinem Kontrahenten Tim Mälzer gegenüberstand. Max Stiegl gab der Sendung auch eine persönliche Note und ließ viel seiner Lebens- und Arbeitseinstellung mit einfließen. Der Michelin-Stern-Träger legt großen Wert auf nachhaltig produzierte Lebensmittel und Tradition. Bei ihm wird, soweit es möglich ist, das gesamte Tier verwertet und darauf geachtet, dass das Fleisch aus der Umgebung kommt.

„Mir ist wichtig, so ökologisch und nachhaltig wie möglich zu handeln“, so der 39- jährige Küchenchef, der sich auf Innereien spezialisiert hat. Deshalb kommt es vor , dass auf der Speisekarte des Gasthofs auch Kuheuter oder Schweinerüssel stehen.

Show mit hohem Unterhaltungsfaktor

Die Dreharbeiten waren für den Starkoch eine sehr intensive Zeit. „Es ist nicht einfach, Anschluss zu finden. Man kommt in ein anderes Land, muss sich an eine fremde Küche gewöhnen und weiß nicht, wie man von den Einheimischen aufgenommen wird. Manchmal kann auch die Sprache eine Barriere sein“, gibt Max Stiegl zu verstehen.

„Durch die ständige Begleitung des Kamerateams gibt man natürlich auch sehr viel von sich preis und zeigt Emotionen“, so der Küchenchef. Wer sehen möchte, wie sich Max Stiegl in der Sendung schlägt, kann am 3. Februar um 20.15 Uhr Vox einschalten.