Starker Zusammenhalt bei der Feuerwehrjugend. Die Jungflorianis der Stadtfeuerwehr Purbach lernen nicht nur den Umgang mit dem Gerät der Feuerwehr, auch auf die Kameradschaft untereinander wird großer Wert gelegt.

Von Sigrid Janisch. Erstellt am 03. Februar 2017 (12:00)
Am Gerät. Die Betreuer Daniel Györög und Markus Graf (links) unterstützen Rudi Brunäcker (rechts) bei der Betreuung der Jugendgruppe – am Bild mit Janine, Viktoria, Lisa, Vanessa und Julian. Auch Maskottchen „Feuerdrache“ Rüdiger durfte am Dach des Einsatzfahrzeugs dabei sein.
Janisch

Die gemischte Gruppe der Jungfeuerwehr der Stadtfeuerwehr Purbach – diese besteht aus vier Mädchen und fünf Burschen – schafft es Ausbildung und gemeinsamen Spaß miteinander zu verbinden.

In ihren wöchentlichen Treffen werden die Jungflorianis auf den Aktivdienst vorbereitet.

„Ein Hoch der Kameradschaft!“

„Im Moment bereiten wir uns in den Winterschulungen auf den Wissenstest am 1. April in Neufeld vor. Frühjahr und Sommer folgt das Training für die Leistungsbewerbe“, erklärt Daniel Györög, der neben Markus Graf ein Betreuer der Jugendgruppe ist. Die Vorbereitung ist wichtig, denn die Jungen nehmen sowohl an Bezirks- wie auch Landesbewerben regelmäßig teil.

Sportlich. Bei den Leistungsbewerben geben die Jungflorianis, so wie Viktoria, alles.
Jugend FF Purbach

„Ob Wissenstest in der Theorie oder Leistungsbewerbe für die Praxis – wir haben immer alle bestanden und die jeweiligen Abzeichen erhalten“, ist Gruppenleiter Rudi Brunäcker stolz auf seine Truppe. Bereits 1975 wurde die Jugend der Stadtfeuerwehr von Franz Steindl senior gegründet. Damals wie heute ist die „Jugendfeuerwehr die Vorbereitung auf den Aktivstand“, wie Daniel Györög erklärt.

Spaß und Freizeit kommt nicht zu kurz

„Nirgendwo sonst lernt man, wie man Menschen in Not helfen kann. Trotzdem sollen auch der Spaß und die gemeinsame Freizeit nicht zu kurz kommen“, sagt er weiter. Deshalb wird neben der theoretischen Ausbildung und dem Üben am Gerät auch das Motto „Ein Hoch auf die Kameradschaft“ gelebt.

„Wir machen etwa einen Ausflug zu den Christophorus Stützpunkten oder gehen zum Sommerrodeln. Auch eine Flughafenbesichtigung ist in diesem Jahr geplant“, so Rudi Brunäcker. „Bei Übungen des Aktivstands schauen die Jungen auch zu und wenn es möglich ist, machen sie selbst dabei mit“, sagt er weiter.

Prüfung. Betreuer Markus Graf fragt Lukas in Sachen theoretisches Wissen ab.
Jugend FF Purbach

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