Eisenstadt: Hund starb an Giftköder. Ein Hund in Eisenstadt starb qualvoll an „aggressivem Gift“. Ein Hund in St. Margarethen überlebte Giftköder.

Von Nina Sorger. Erstellt am 24. April 2019 (06:54)
Symbolbild: Haider
Vergiftet. Mit Gift versetzte Köder wie diese könnten für den Tod eines und fast auch eines zweiten Hundes verantwortlich sein.

Hundebesitzer im Bezirk Eisenstadt sind derzeit beunruhigt. Vergangene Woche wurden zwei Hunde vergiftet: Ein Hund in Eisenstadt nahm beim Spazierengehen zwischen dem Bundesschulzentrum und der ehemaligen Sozialversicherungsanstalt der Bauern einen Giftköder auf und starb daran.

„Der Hund meiner Tante ist qualvoll gestorben. Die Tierärztin sprach von einem sehr aggressiven Gift. Der Hund war immer an der Leine. Weiteres Gift haben wir dort nicht gefunden“, erzählt die Nichte der Hundebesitzerin.

Bereits einen Tag zuvor wurde Berner-Sennen-Mischling Barry aus St. Margarethen vergiftet: „Er hat gehechelt wie verrückt und hat gezittert, da war klar, dass mit ihm etwas nicht stimmt, und wir sind gleich zur Tierärztin gefahren. Er hat einige Zeit um sein Leben gekämpft“, erzählt Hundebesitzerin Barbara Schneider.

Nach Giftköder Anzeige gegen Unbekannt

Welches Gift Barry geschwächt hat, konnte die Tierärztin nicht feststellen. Eines ist klar: „Das Gift muss bei uns über den Zaun geworfen worden sein, denn wir waren in der Zeit nicht spazieren. Leider haben wir keine Rückstände gefunden, die die Tierärztin analysieren hätte können.“

Barry hatte allerdings Glück: Der sechsjährige Hund hat das Gift überlebt und erholt sich langsam: „Er ist noch müde, aber es geht ihm besser. Wir sind so froh!“, so Barbara Schneider. Sie hat bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet.