Eisenstadt

Erstellt am 16. März 2018, 05:08

von Sigrid Janisch

Ungarn starteten Autobahn-Bau. Spatenstich für ungarische Autobahn M85 ändert laut Landesrat Doskozil nicht den Status quo: „Nichts ohne Gemeinden.“

In Arbeit. Nach Evaluierungen im Bereich Siegendorf soll es Gespräche mit den Gemeinden geben.  |  Werner Müllner

Anfang März gab es auf ungarischer Seite den Spatenstich zum Ausbau der Autobahn M85 – einer Verbindung zwischen Csorna und Sopron.

Für den möglichen Ausbau der A3 auf österreichischer Seite, der bis zur Grenze gehen könnte, hat das laut Landesrat Hans Peter Dsokozil (SPÖ) keine Auswirkungen.

A3: „Der Ball liegt nun bei der Asfinag“

„Es gilt der Status quo: Wenn die Gemeinden den Ausbau der A3 nicht wollen, kommt er nicht. Der Ball liegt nun bei der Asfinag, mit den Gemeinden zu verhandeln und Einigkeit mit den Gemeinden zu finden“, erklärt Landesrat Doskozil. „Das Ergebnis ist hier aber noch offen“, betont er.

Sollte die Tonnagebeschränkung auf ungarischer Seite fallen, „dann gibt es auf der gegenüberliegenden österreichischen Seite eine solche Beschränkung“, so Doskozil.

Die Asfinag lässt wissen, dass es derzeit „Evaluierungen der verkehrlichen Auswirkungen des Kreisverkehrs gibt.“ Ergebnisse soll es im Frühjahr 2018 geben, danach werden entsprechende Gespräche geführt.

Laut Asfinag könnten die Ergebnisse Änderungen an dem erstellten Verkehrsmodell bedingen, Gespräche mit Ungarn gab es. „In den letzten Abstimmungen sei von ungarischer Seite in Betracht gezogen worden, das letzte Teilstück bis zur Grenze erst gemeinsam mit der Errichtung der A3 umzusetzen“, so die Asfinag.