Trump-Einreiseverbot: Rauter nicht betroffen. Amerikas Präsident hat ein Einreiseverbot für Personen, die im Iran geboren sind, erlassen. Betroffen sind auch Burgenländer.

Von Doris Fischer. Erstellt am 13. Februar 2017 (05:47)
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Diskussion. Mit österreichischem Pass darf man nach Amerika.
BVZ

Die amerikanische Politik unter ihrem Präsidenten Donald Trump zieht sogar bis in den Bezirk Eisenstadt-Umgebung ihre Kreise. Das Einreiseverbot für im Iran (vormals Persien) geborene Personen betrifft 6.500 Österreicher, darunter auch Burgenländer.

Richter kann sich ein Lachen nicht verkneifen

So wurde Großhöfleins Ex-Bürgermeister und Richter Wolfgang Rauter (LBL) im Iran geboren und ist indirekt von der Verordnung betroffen. Darauf angesprochen, kann sich Rauter ein Lachen nicht verkneifen.

„Ich besitze keinen iranischen Reisepass. Somit würde mich das Ganze nicht betreffen“, stellt Rauter fest. Und noch dazu plant er weder in den Iran noch in die USA eine Reise. „Da reise ich lieber nach Italien oder Spanien“, schmunzelt Rauter.

Überhaupt kein Problem mit dem Einreiseverbot hat der Steinbrunner SPÖ-Lokalpolitiker Behrouz Sayahpour, der als Kind aus dem Iran ins Burgenland übersiedelt ist. „Ich bin auch unter Präsident George Bush acht Jahre nicht in die USA gereist“, versichert Sayahpour. Sein letzter Amerika-Besuch liegt gar noch nicht so lange zurück: „Vor der Trump-Angelobung war ich in Amerika.“ Denn Sayahpours Schwester wohnt in Amerika.