Alarmierender Wassermangel: Gatsch statt See

Erstellt am 04. Februar 2022 | 05:03
Lesezeit: 2 Min
Sturmtief „Nadia“ gab einen Vorgeschmack auf einen ausgetrockneten Neusiedler See.
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Windböen von über 100 Kilometern pro Stunde sorgten für einen bizarren Anblick am Neusiedler See. Der Wasserstand in Apetlon war um fast 75 Zentimeter höher als in Rust. Dort war nämlich vom See nichts zu sehen — jedenfalls kein Wasser.

In den letzten Jännertagen wurden dabei traurige Rekorde aufgestellt. Am Montag lag das Niveau in Rust knapp 15 Zentimeter unter dem tiefsten Stand seit Aufzeichnungsbeginn 1965. Das bringt erneut Wind in die Diskussion um den umstrittenen See-Zufluss. Der Ruster FPÖ-Nationalratsabgeordnete Christian Riess fordert rasche Lösungen: „Es ist Zeit, die Rettung des Sees zu beschleunigen.“

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