Weniger Schulanfänger im Bezirk Eisenstadt. Bei Neuen Mittelschulen gibt es mit 317 Anmeldungen für die erste Klasse 68 weniger als 2018. Bei den Gymnasien des Bezirks haben sich 17 Schüler weniger angemeldet.

Von Nina Sorger und Alexandra Gollubics-Prath. Erstellt am 13. März 2019 (04:12)
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Symbolbild

Weniger Schulanfänger beschert das kommende Schuljahr den Neuen Mittelschulen des Bezirks, die laut Ankündigung von Bildungsminister Heinz Fassmann ab dem Schuljahr 2019/20 das „Neue“ in ihrem Namen verlieren sollen.

Starteten im laufenden Schuljahr noch 385 Schüler in der ersten Klasse einer der fünf Neuen Mittelschulen des Bezirks, so sind laut Landesschulrat für das kommende Schuljahr insgesamt nur 317 Schüler – also 68 weniger – angemeldet.

Auch die beiden Gymnasien des Bezirks verzeichnen gegenüber dem laufenden Schuljahr einen Rückgang bei den Anmeldungen: Minimal ist dieser im Gymnasium Kurzwiese in Eisenstadt. Hier gibt es für das Schuljahr 2019/20 220 Anmeldungen für die erste Klasse – gegenüber 223 im Jahr 2018. 69 Schüler – 14 weniger als im Vorjahr – sind für die erste Klasse des Gymnasiums Wolfgarten angemeldet.

Landesweit: Zwei Drittel NMS, ein Drittel AHS

Der rückläufige Trend im Bezirk zeigt sich auch im gesamten Burgenland: Insgesamt beginnen 2019/20 nach derzeitigem Stand 1.575 Schüler an den heimischen NMS, was ein Minus von 170 Schülern bedeutet.

Einen Trend weg von den NMS will Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz daraus aber nicht erkennen: „Die vorläufigen Schülerzahlen zeigen einmal mehr, dass der Trend in der Unterstufe mit zwei Dritteln NMS-Schülerinnen und Schülern zu einem Drittel AHS-Schülerinnen und Schülern weiter anhält. Für das kommende Schuljahr ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler im burgenländischen Schulwesen etwas rückläufig. Dies hat auch mit geburtenschwächeren Jahrgängen zu tun und ist regional unterschiedlich.“

Vergleichsweise „milde“ fällt dagegen freilich der Rückgang an AHS-Schulanfängern mit einem Gesamtminus von 39 Schülern aus. Einen Zuwachs konnten freilich nur zwei Standorte verbuchen, Oberpullendorf mit plus einem Schüler beziehungsweise einer Schülerin und vor allem der Bezirk Neusiedl mit plus 13 Schülerinnen und Schülern.