Volkstanz für Kinder: Tradition wird weitergegeben

Erstellt am 04. März 2018 | 06:15
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Gemeinschaft. Spielerisch lernen die Kinder und Jugendlichen mit Tanz- und Singspielen Taktgefühl kennen (Bild). Foto: Sigrid Janisch
Foto: Sigrid Janisch
In Schützen geben Kristina Mad und Andrea Hodina die Tradition des Volkstanzens an die Jugend weiter – und der gefällt’s.
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In Schützens Volkstanzgruppe wird in der Jugendgruppe die Folklore der Region an die nächste Generation weiter gegeben.

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Team. Andrea Hodina unterstützt Kristina Mad (r.) dabei, den Kindern das Volkstanzen und somit ein Stück Tradition zu zeigen. Foto: Sigrid Janisch
Foto: Sigrid Janisch

„Es gab früher schon eine Jugendgruppe – der Großteil der heutigen Erwachsenengruppe stammt aus dieser. Die hat dann aufgehört. Irgendwann haben wir dann festgestellt: Wir brauchen wieder eine“, so die jetzige Leiterin Kristina Mad. „Gleich beim ersten Treffen im Oktober 2016 kamen neun Kinder. Heute sind es dreizehn“, erzählt sie vom beständigen Zuwachs.

„Wir haben überwiegend klassischen Volkstanz im Programm und das gefällt den Kindern“, so Mad. Besonders gefällt ihr, „dass es den Kindern gefällt und wie stolz sie bei den Auftritten sind, wenn sie zeigen können, was sie gelernt haben“, sagt sie.

„Der einzige Tag, an dem wir uns alle treffen“

Das Verhältnis von Burschen und Mädchen ist dabei ausgeglichen. „Wir sind auch altersmäßig sehr durchmischt – vom Volksschüler bis zum Teenager. Das funktioniert sehr gut“, so Mad.

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Gemeinschaft. Zur klassischen Volkstanzmusik lernen die Kinder und Jugendlichen die verschiedenen Folkloretänze mit ihren verschiedenen Figuren (Bild).
Foto: Sigrid Janisch

Ihr zur Seite steht Andrea Hodina, die die frühere Jugendgruppe aufgebaut hat. Den Kindern gefällt vor allem die Gemeinschaft: „Da wir zum Teil in unterschiedlichen Schulen sind, ist das der einzige Tag, wo wir uns treffen“, erklärt eine der Tänzerinnen.

Anfangen kann man ab dem Volksschulalter, geprobt wird einmal wöchentlich, sonntags nach der Kirche im Vereinslokal am Dorfplatz – „wie schon die frühere Jugendgruppe“, schmunzelt Mad.

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