Schulbusse überfüllt. Nicht befördert / Schüler mussten Schulbus verlassen, weil zu viele Fahrgäste drinnen waren. Eltern sind schon am Schulanfang verärgert.

Erstellt am 11. September 2013 (00:00)
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EISENSTADT / Ein Busfahrer verweigerte Dienstag vor einer Woche Schülern die Mitfahrt. Grund war Überfüllung. „Schon am zweiten Schultag kommt es zu Problemen mit den Bussen. Das kann es doch nicht sein“, lassen verärgerte Eltern ihrem Unmut Luft. „Von dem Vorfall ist mir nichts bekannt“, lässt Günter Schweinberger von Blaguss wissen und ergänzt: „Es stehen eine gewisse Anzahl von Sitz- und Stehplätzen zur Verfügung. Wenn diese ausgeschöpft sind, ist eine Mitfahrt nicht möglich.“ Sofern es Informationen gibt, dass an bestimmten Tagen mehr Schüler unterwegs sind, werden Verstärkerbusse eingeschoben. Auch in der Mobilitätszentrale in Eisenstadt weiß man von dem Vorfall nichts. „Um derartige Szenarien zu vermeiden, haben wir Fahrpläne an die Schulen gemailt. Wir wünschen uns eine bessere Zusammenarbeit mit den Schulen“, betont Ivan Grujic von der Mobilitätszentrale.

Direktor wünscht sich mehr Kundennähe 

Das lassen Schuldirektoren aber nicht gelten. „Mit uns hat noch niemand Kontakt aufgenommen. Die Kunden sind Schüler und die Busunternehmen sollten auf die Kundenwünsche eingehen und ihre Fahrzeiten anpassen“, ärgert sich Theresianum-Direktor Johannes Pachinger über die „schülerunfreundlichen“ Busfahrzeiten. Auch HTL-Direktor Stefan Wagner sieht nicht ein, dass Schüler nicht transportiert werden, obwohl eine Beförderungspflicht besteht. Damit es zu keinen „Problemen“ kommt, plant Wolfgarten-Direktor Josef Mayer eine Fahrplankonferenz.