Eisenstadt bekommt ab 2019 eine „JusHAK“. Als einer von vier Standorten bietet die BHAK Eisenstadt ab September eine eigene Schulform mit Rechtsschwerpunkt an.

Von Nina Sorger. Erstellt am 16. November 2018 (05:52)
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Motivierte HAK-Schüler. Melanie Szalay und Milan Babic.
BHAK Eisenstadt

Ab dem kommenden Schuljahr – ab Herbst 2019 – wird es in der BHAK Eisenstadt die erste „JusHAK“-Klasse geben. Dieser neue Ausbildungszweig soll Wirtschaft, Recht, Allgemeinbildung und Praxis kombinieren und richtet sich an Schüler mit großem Interesse an Recht und der Lösung gesetzlicher Probleme, heißt es aus der Schule.

Damit ist die BHAK Eisenstadt einer von vier Standorten, an denen diese Form der HAK-Ausbildung angeboten wird. „Voraussetzungen für die Etablierung einer ,JusHAK‘ sind der Sitz eines Landesgerichts, die Nähe zu einer Universität, große Firmen sowie viele Anwalts- und Notariatskanzleien für Praktika – all das erfüllt Eisenstadt“, freut sich HAK-Direktorin Johanna Dorner-Resch.

Die juristischen Schwerpunkte der Ausbildung umfassen angewandtes Recht, juristische Praxisfelder, juristische Rhetorik, juristische Korrespondenz, juristische Case Studies sowie ein individuelles „JusHAK“-Portfolio. Die Schüler sollen im Unterricht Fallbeispiele lösen, mit Rechtsexperten zusammenarbeiten und bei Exkursionen sowie einem Praktikum Praxiserfahrung sammeln. Daneben sollen weiterhin unternehmerisches Denken und Handeln und eine zukunftsorientierte Wirtschaftsausbildung gefördert werden.

Die neue HAK beginnt im Herbst mit einer ersten Klasse. Ab der vierten Klasse können die Schüler Vorlesungen an der Universität absolvieren, die bei einem späteren Studium angerechnet werden.

Erste Informationen zu der neuen Schulform gibt es am Tag der offenen Tür in der HAK am 23. November.